Everybody's fucked in his own special way

Sonntag, 30. September 2012

Die Diagnose von Internetproblemen

...ist normalerweise eine komplizierte Sache, wenn man nicht vom Fach ist. Beim derzeitigen Ausfall der Telefon- und Internetverbindung ist es allerdings nicht ganz so kompliziert, wenn man sich folgendes Bild ansieht:

Gegen eine Baggerschaufel ist eben das beste Kabel machtlos (ich war's nicht, mir wird ja hier nicht einmal der dringend notwendige Rasentraktor bewilligt). Bleibt abzuwarten, ob und wann die Telekom das wieder in Ordnung bringt; wir sind inzwischen schon drei Tage offline. Bloggen findet also gerade unter erschwerten Umständen statt....


Haselnüsse


Einen Haselnussstrauch wollte ich schon immer haben. Die Blätter sind prima geeignet, um es knallen zu lassen, wenn man richtig drauf schlägt (eine Technik, deren Geheimnis wir als Kinder gut gehütet haben). Und frische Haselnüsse sind natürlich auch angenehm. Nach alter Gewohnheit knacke ich die Nüsse noch mit den Zähnen, was manchmal zu Zahnfleischverletzungen führt und wenig angenehm ist, wenn in der Nuss eine Made sitzt. 

Die letzten Jahre war der Ertrag eher bescheiden; inzwischen ist der Strauch gewachsen und trägt auch gut. Unsere Brandmaus wird allerdings wohl das meiste davon bekommen.

Freitag, 28. September 2012

Donnerstag, 27. September 2012

Meditation zu einem Satz von Henry Rollins

Also: Ich bin mir ja nicht sicher, ob der gute Hank Rollins für seine Zeile: "you have to be part animal, part machine" auch diese zwei Bilder im Kopf hatte:


Eher nicht?
(aber: if you take a good look around you will see what I mean)

(Erdmännchen-Foto von G.)

Mittwoch, 26. September 2012

Bedeutende Dienstreisen: Stuttgart

Das ist Stuttgart, Station Feuersee. Ich hatte mich ja auf die Station gefreut, weil ich dachte, dass es dort so sei wie in einem Drei-Fragezeichen-Buch. Wie man auf dem Foto sieht: eher nicht.


Dienstag, 25. September 2012

Blue Salad

Von dieser Kartoffelsorte hatten wir dieses Jahr nur eine Pflanze. Vom Geschmack her nicht sonderlich spektakulär, die Farbe ist aber interessant und verliert sich auch nicht beim Kochen. Vor allem für Kartoffelsalate ganz nett.


Montag, 24. September 2012

Jesse James



"Jesse James we understand
Has killed many a man
He robbed the Union trains
He stole from the rich
and gave to the poor
He'd a hand and a heart
and a brain"



(Holzmännchen: J.S.)

Sonntag, 23. September 2012

Die Tomatensaison wird verlängert


Eigentlich dachte ich, ich könnte dieses Wochenende die Tomaten aufräumen. Die letzte German Gold ist schon lange geerntet. 

Ich habe heute auch nochmal versucht, die roten Johannisbeeren-Tomaten zu ernten. Ergebnis:

150 g, ca. 250 Tomaten. Es hat schon einen Grund, dass diese Sorte ansonsten nicht angeboten wird.

Aber bei allen Pflanzen kommt noch einiges, was auch damit zu tun hat, dass ich dieses Jahr nur miserabel ausgegeizt habe. Das könnte durchaus noch etwas werden, wenn die nächsten Wochen nicht gar zu garstig werden. Und auch wenn man nur grün erntet, reifen die Tomaten ja auch in der Wohnung nach. 
Da geht noch was.

Gelber Dattelwein

Die Sorte hatte ich fast vergessen. Leider ist auch nur eine Pflanze etwas geworden. Schöne süße gelbe Tomaten (aus Dekorationsgründen im ersten Bild mit roten Johannisbeer-Tomaten gemischt):

Samstag, 22. September 2012

Freitag, 21. September 2012

Waldtiere

Ein verwunschener Hai.


(wenn's doch in dem Wald so viele Pilze gegeben hätte wie interessante Felsen!)

Donnerstag, 20. September 2012

Löwenzahn

Löwenzahn gibt's in Berlin nicht, weil man das Kraut hier Butterblume nennt (wer's nicht glaubt: einfach mal Gugl-Bildersuche probieren). Das kann einige Verwirrung verursachen. Die Butterzähne bzw. Löwenblumen hier sind aber sehr ausdauernd. Wenn man den Rasen davon freihalten will, muss man sie ganz herausziehen und es darf kein Stück der Wurzel im Boden bleiben. Eigentlich machbar, weil der Löwendings Pfahlwurzler ist. Trotzdem bricht die Wurzel gerne ab. Man muss die Butterschlümpfe sauber herausheben, am Besten mit einem solchen Werkzeug ( eine Kollegin hat mir erzählt, ihr Mann mache das mit einem Tortenheber; ich weiss ja nicht):

Wirkung hat das minimal, in ein paar Monaten kann man wieder stechen und der Garten sieht wieder aus, als hätten Wühlmäuse gewütet.

Der ambitionierte Jäter tut's den Jägern nach und macht die sog. Butterblumen-Strecke.

Mittwoch, 19. September 2012

Weinblätter

Unsere Weintrauben waren dieses Jahr nicht der Rede wert, die wenigen, die was wurden, haben allerdings hervorragend geschmeckt. Ich wollte eigentlich schon lange mal Weinblätter ernten, habe aber den Zeitpunkt im Frühling verpasst; das alte Weinlaub ist nicht mehr sonderlich appetitlich bzw. kann wohl auch leicht bitter schmecken. Im Kampf mit unserem wilden Hopfen hat der Wein allerdings ein paar späte neue Triebe ausgebildet, an denen sich auch frische Blätter gebildet haben. 

Davon habe ich mir ein paar gepflückt und sie kurz in Salzlake blanchiert (ich habe auch eine Zitrone ins Wasser geschnitten). Die blanchierten Blätter habe ich dann mit einer Masse aus angedünsteten Zwiebeln, Reis, Minze, Petersilie gefüllt (einen Teelöffel in die Mitte des Blattes legen, die Seiten darüberklappen und das Blatt dann rollen). 

Das Ganze war eine Hauruck-Aktion, ich wollte nur mal ausprobieren, ob man das selbst auch vernünftig hinkriegt. Das Ergebnis war recht gelungen; nächstes Jahr im Frühling werde ich mir rechtzeitig Weinblätter sichern, wenn man sie dann in Salzlake aufbewahrt, halten die auch einige Zeit. 

Dienstag, 18. September 2012

Ornament und Verbrechen

Ornamente einst....




...und jetzt: 
(soll keiner sagen, die Jugend hätte keine Ausdauer)

Grundsätzlich habe ich ja Sympathien für die Position von Adolf Loos: Evolution der Kultur ist gleichbedeutend mit dem Entfernen des Ornamentes aus dem Gebrauchsgegenstand. Bin mir aber nicht wirklich sicher (Seine Position zu Tätowierungen wäre heute sicher nicht mehr mehrheitsfähig...). 

Sonntag, 16. September 2012

Der Himmel über Pankow


Wäre man Maler, man holte seine Aquarellfarben. 



Peperoni

Einer alten Tradition folgend, kaufe ich immer Peperonisamen, ziehe Pflänzchen, die dann draußen nix werden. Dann kauft man in irgendeiner Gärtnerei Pflänzchen und pflanzt sie in einen Kübel, der fernab von jeder Gießkannenreichweite steht. Im September wundert man sich dann, wie viel Peperoni schon angesetzt haben. Zumindest diese Tradition wurde dieses Jahr gewahrt. 

Samstag, 15. September 2012

Freitag, 14. September 2012

Mayan Twilight

Komischer Name, tolle Kartoffel. Soll eine Neuzüchtung sein, die sich allerdings an die südamerikanischen Ursprungskartoffeln anlehnt. Sieht lustig aus, rot-gelb gefleckt, ist sehr schnell durchgekocht. Für Leute wie mich, die sich gerne rohe Kartoffeln für ein Bauernfrühstück einen Kartoffeltortilla (Memo to self: darf nicht vergessen, dass ich in Berlin bin) in die Pfanne schneiden, ideal. 

(Werde jetzt dem Bild einen schlauen Namen wie Twilight Pattinson oder was weiß ich geben, damit ich Leute mit der Gugl-Bildersuche leichter auf meine Seite lotse.)

Donnerstag, 13. September 2012

Hopfenernte

Der Wildhopfen in Berlin wird so langsam reif. Die weiblichen Früchte sind die Hopfendolden; bei uns im Garten sind es weitgehend männliche Pflanzen, an einer Stelle wachsen aber auch genügend Dolden.

In den Hopfengegenden füllt man die leicht getrockneten Dolden in kleine Stoffsäckchen. Die ätherischen Anteile sollen eine beruhigende Wirkung haben, deswegen legt man die Säckchen unruhigen Kindern ins Bett. Das wäre doch eine ideale Geschäftsidee und Einnahmequelle für den Kollwitzmarkt, Eltern mit unruhigen Kindern gäbe es da genug. Muss dann halt Biohopfen sein; zumindest meiner wird nur biologisch von den Hunden, die am Zaun vorbei gehen, gedüngt.

Mittwoch, 12. September 2012

The creeping terror (2)

So langsam wird mein Kartoffelhügel von einem Kürbis überwuchert. Der Kürbis deckt die letzten Kartoffelpflanzen zu (die jetzt aber auch bald so weit sind). 


Den ersten Kürbis haben wir schon geerntet, die Familie kann davon (mit unterschiedlicher Begeisterung) drei Tage ernährt werden. 

Eigentlich hatten wir gedacht, wir hätten einen Butternuss-Kürbis gesät, aber anscheinend doch nicht. Die Kürbispflanzen entwickeln sich ja auch meist eher aus dem Kompost, den man auf die Beete haut, als aus bewußten Anbauversuchen. 
Mit dem platzgreifenden Kürbis habe ich zumindest eine Ausrede dafür, warum das Jäten bei den Kartoffelpflanzen in diesem Jahr so halbherzig ausgefallen ist (bei meinem vor-vorigen Arbeitgeber hätte man gesagt: There is still room for improvement). Jetzt habe ich den ganzen Kartoffelhügel voll mit dem Kürbis und dämlicher Vogelmiere. 

Naja, nächstes Jahr wird das wieder ordentlich gemacht.

Sonntag, 9. September 2012

Berliner Straßentiere (5)


Ein Kuckuck, gegen die Sonne fotografiert. Normalerweise ein Vogel, den man nur hört und nicht sieht. Deswegen ein sehr untypisches Straßentier, in Reinickendorf sind die Vögel aber offenbar nicht so schüchtern.

Samstag, 8. September 2012

Bunkerwald

Zuhause gab's bei uns ein Waldstück, das nur Bunkerwald hieß, weil dort noch ein paar Weltkriegsbunker waren. Man konnte da auch noch ab und zu alte Munition finden. 

Auch in Schweden gibt es gefährliche Wälder:

Noch nichts gesehen? Geben die Kanonen ähnlichen Baumstümpfe dir nicht zu denken? Siehst du nicht, welch garstiger Wicht sich rechts hinten hinter diesen Kanonen versteckt? 

Nun gut, eine Nahaufnahme: 


Schnell weg, bevor der seine Granaten wirft.

Freitag, 7. September 2012

Brandywine Cherry


Die Brandywine Cherry neigt ein bisschen zur Nasenbildung. Ist aber eine schöne Cocktailtomate, süß und rot. 

Wir hatten ein paar Pflänzchen, die eigentlich eher kränklich aussahen. Weich wie wir sind, haben wir sie aber nicht weggetan, sondern anstelle der guten Pflanzerde in ein paar alte Töpfe Gartenerde geschaufelt und die Pflänzchen eingepflanzt, mussten halt im Freien stehen, weil im Tomatenhaus kein Platz mehr war. Muss ich extra erwähnen, dass sich diese Pflanzen besonders gut entwickelt haben und massig schöne Früchte bringen? Nein? Gut. 

Dabei hatte ich beim Gartenerde schaufeln wohl noch eine im letzten Jahr vergessene Kartoffel mit eingeschaufelt, so dass im Topf jetzt neben der Tomatenpflanze auch eine Kartoffel wuchert. (Und alle Gärtner so yeah:  Kartoffeln und Tomaten! Mit Wasser von oben! Braunfäule! Braunfäule!) Aber die Tomaten wachsen und gedeihen und lassen sich nicht stören (Hinweis: Don't try this at home!)

Zur Nasenbildung neigt übrigens auch die rote Johannisbeere. Aber zu diesem Bild schreib ich jetzt nix:

 (siehe auch hier)

Donnerstag, 6. September 2012

Der grüne Daumen

Wenn's im Garten gut wächst, ist man ja stolz auf seine Gärtnerkünste. Nun fehlt es Großstädtern mit Bürojob, die sich natürlich früher vor jeder Gartenarbeit gedrückt haben, normalerweise an den einfachsten Kenntnissen. Wenn's gut wächst, ist es also meistens Zufall. Bei uns ist es so, dass regelmäßig Sachen, die das letzte Jahr gut geklappt haben, im nächsten vollständig daneben gehen, dafür sich aber auch immer überraschende Erfolge einstellen. So hatten wir letztes Jahr Massen von Beeren, dieses Jahr sieht's recht mau aus. Dafür sind die Tomaten dieses Jahr besser und ertragreicher.

Wie wenig das alles aber mit gärtnerischen Fähigkeiten zusammenhängt, haben mir gestern zwei Beobachtungen gezeigt: Beim Unkrautrupfen in den Pflasterfugen zog ich neben dem Sandkasten folgendes Pflänzchen aus dem Boden:

Eine Petersilienpflanze, die in der Pflasterfuge wuchs. Ich mag jetzt nicht beschreiben, welche Anstrengungen ich schon unternommen habe, mehr Petersilie im Kräuterbeet zu ziehen. Der Peterling ist immer launisch und ich bin schon froh, wenn wenigstens ein bisschen wächst.

Daneben wuchsen in der Fuge einige Tomatenpflänzchen. Offenbar waren letztes Jahr ein paar kleine Tomaten heruntergefallen und die Samen hatten dann ausgetrieben. Ich hatte im Frühjahr versucht, von diesen Tomaten unter besten Bedingungen Pflänzchen zu ziehen, keine Chance...
Die Zufallspflanzen tragen jetzt teilweise sogar schon Frucht...

Mittwoch, 5. September 2012

Montag, 3. September 2012