Everybody's fucked in his own special way

Freitag, 30. November 2012

Fernsehturm und Todesstern

Eingeweihte wird es nicht verwundern, dass die Kuppel des Fernsehturms eigentlich aus dem Todesstern gebildet wird (zumindest, wenn man ihn aus Lego nachbaut...)


Donnerstag, 29. November 2012

Missverständnisse

Letzthin auf dem Sofa, ich höre nur mit halbem Ohr der Tagesschau zu, als mich plötzlich eine Meldung elektrisiert: Es wird an das legendäre Konzert von Black Flag und Willy Millowitsch vor zwanzig Jahren erinnert. Black Flag? Willy Millowitsch? Muss die Geschichte des Hardcore Punk bzw. des kölschen Mundarttheaters umgeschrieben werden? Als ich voller Enthusiasmus den Fernseher lauter stellen will, bemerke ich, dass es sich in Wirklichkeit um die Blääck Föös handelt.

 Menno. 

(So stimmt es wieder: Die beliebten Blääck Föös mit dem bekannten Volksschauspieler Willy Millowitsch (1. von links) erholen sich backstage)

Mittwoch, 28. November 2012

Die Fugentomate...

...über die ich bereits berichtet habe, hat dann noch fleißig die kleinen Small Egg-Tomaten getragen. Da konnte man noch ernten, als die anderen Tomaten schon abgeräumt waren.
Der erste Frost hat dem dann ein Ende gesetzt. Die Tomätchen sind erfroren. Schade drum. Ich werfe die erfrorenen Tomaten mal auf die bloße Erde an unserem Zaun. Mal sehen, ob da nächstes Jahr was wächst.

Dienstag, 27. November 2012

Guter Ratschlag (5)

(Sicher ist sicher). In Berlin ist man nicht so vorsichtig wie in Goslar, vielleicht haben dort die Einwohner ohnehin keine großen Erwartungen an die Post mehr.

Montag, 26. November 2012

Milder November


Das milde Wetter finde ich ja ganz angenehm, weil ich jeden Tag mindestens eine knappe Stunde zu Fuß unterwegs bin und keine Mäntel und Regenschirme mag. Aber jetzt fängt tatsächlich  die Buchenhecke noch einmal  an, neue Triebe zu bilden. Ähnlich wie die Herbstkartoffeln keine erfolgversprechende Idee. Zum Heckenschneiden bin ich jetzt aber auch zu faul.

Nachtrag, 23.12.: Der November war sogar so mild, dass Anfang Dezember in Mitte der Rhododendron noch zu blühen begann (das Bild ist vom 4.12.). Das habe ich wirklich noch nicht gesehen.

Sonntag, 25. November 2012

Mein Sohn und die Finanzkrise

"Der Elefant hat keine gute Währung. Womit soll er sich denn wehren?"
(Volkswirtschaftlich kann ich diese Aussage von J.S. nicht beurteilen, zoologisch liegt er aber wohl falsch. Allerdings ist Hintergrund der Betrachtung auch eine längere Mutmaßung über den Ausgang eines Kampfes zwischen Würgenschlange und Elefant.)

Kampf zwischen Elefant und Würgenschlange (Abb. ähnlich)

Samstag, 24. November 2012

The Interwebz ist doof

Ich hatte vor einiger Zeit, als ich mal wieder meine Fotos vom Handy auf den Computer geladen habe, bei der etwas langweiligen Umbenennung der Dateien, die mäßig witzige Idee, einem der schwedischen Waldfotos einen etwas irreführenden Namen zu geben. Ich habe das dann schnell wieder vergessen, allerdings trug das im September im Post Bunkerwald eingestellte erste Foto dann die damals gegebene Bezeichnung "Britney Spears naked" (man sieht schon, dass ich hier nicht mehr ganz up to date bin).

Nun sieht man ja im back end des Blogs, über welche Suchmaschinen mit welchen Suchbegriffen die Seite aufgerufen wurde. Und da gab es tatsächlich letzthin eine arme Wurst, die mit dem Suchbegriff "Britney Spears naked" bei mir angelangt ist. Nicht über die Textsuche (ich nehme nicht an, dass ich bei dieser Suche unter den ersten 1000 Seiten gelistet wäre), sondern über die Bildersuche. Dort sieht also jemand den skandinavischen Forst und klickt darauf, in der Hoffnung, bei genauerem Hinsehen fände sich noch etwas Saftigeres. Da steht man doch sprachlos davor.
(Ich muss leider enttäuschen: Nur wenn man wirklich ganz, ganz lange auf dieses Bild sieht, hüpft eine nackte Sängerin durch den Forst. Allerdings: wer den Ursprungspost gelesen hat, weiß, dass sich hier tatsächlich jemand im Bild versteckt.)

Da ich kein böser Mensch bin und auch niemand unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auf meine Site locken will, werde ich in Zukunft die Bilder nur noch mit Titeln wie "Unfug24",  "Schmarrn2000" und "Schmonzes2.0" betiteln.

Freitag, 23. November 2012

Berliner Straßentiere (6)


Ein Eichhörnchen, wie wir es kennen. Rot, putzig und scheu. Von meiner Elektronischen-Brief-Freundin aus England weiß ich, dass es da auch die nordamerikanische graue Sorte gibt, die um einiges frecher, um nicht zu sagen klein-kriminell, ist. Vielleicht bei Gelegenheit mehr dazu.

Donnerstag, 22. November 2012

Grottenstengel

Grottenstengel ist bei uns eigentlich ein Sammelausdruck für alles Unkraut. Für meinen ersten Chef vor vielen, vielen Jahren war eigentlich alles was wächst "Grottenstengel" und ein Großteil der Arbeit bestand darin, auszurupfen, was andere eingepflanzt hatten (hätte ja auch Unkraut sein können).
Dieses gärtnerische Prinzip verfolge ich schon lange nicht mehr. Vor kurzem habe ich aber gelernt, dass der "Grottenstengel" eigentlich ein ganz spezielles Unkraut, nämlich die krause Ampfer bezeichnet. Das ist allerdings eins der wenigen Unkräuter, das ich nicht auf unserem Grundstück finden konnte.

Mittwoch, 21. November 2012

Police and thieves (2)

...in the street. Scaring the nation with their guns and ammunition....




Zeichnung: J.S., 
Musik: The Clash

Dienstag, 20. November 2012

Police and thieves

Nach langer Zeit mal wieder ein Video: Große Aufregung in der Lego-Polizeiwache, zwei Verbrechern ist der Ausbruch gelungen. Aber der Kommissar weiß: Abwarten und Tee trinken.


Den Lego-Film von J.J. findet man hier.

Montag, 19. November 2012

Sonntag, 18. November 2012

Grashupfer

Früher konnte ich die Grashüpfer elegant und ohne Mühen fangen; heute bin ich zufrieden, wenn ich zumindest ein anständiges Bild von den Tierchen bekomme. Ich kann mich dunkel erinnern, dass ein Schulfreund die Tiere probeweise verspeist hat, den Geschmack zwar nicht übel fand, aber sich nicht daran gewöhnen konnte, dass die im Mund noch zappelten. 

In der Siedlung haben sich in den letzten Jahren viele Grillen angesiedelt; die sieht man ja weniger, als dass man sie hört. Im Sommer kann man sich dann einbilden, dass es Zikaden wären und sich schön mediterran fühlen. Im November sind solche Gedanken jedoch weit entfernt.

Samstag, 17. November 2012

XXL-Scheißemenschenschen (3): Erfindungen

Zur Erläuterung siehe hier und hier.

Mein Sohn und die Verrohung der Jugend

Frühstück ist vorbei, eigentlich müßte man sich für den Kindergarten anziehen. Das ist ein beliebter Zeitpunkt, längere Diskussionen zu beginnen. J.S. möchte von seinen schlimmsten Wunden erzählen. Nach mehreren Anläufen ergibt sich folgende Liste: 1. als er in die Himbeerdornen gefallen ist; 2. als er gegen den Holzknüppel gelaufen ist (der war größer als ein Baumstamm); und 3. als ihm Rosa im Kindergarten beinahe ein blaues Auge geschlagen hat (aber Anton hat einmal wirklich ein blaues Auge gehabt, Papa).

Ich weise darauf hin, dass es grundsätzlich noch schlimmere Wunden gebe, über diesen Punkt kann aber keine Einigkeit erzielt werden. Nach längerer Pause kommt dann folgende Frage: "Papa, was sind eigentlich Wunden?"

Freitag, 16. November 2012

Paprika


Keine große Ernte, die Früchte waren aber recht gut. Obwohl ich die Pflänzchen schon sehr früh gezogen habe, hätten sie wohl noch ein paar Wochen gebraucht, als der erste Frost kam. Das nächste Mal wieder mit ins Tomatenhaus?

Donnerstag, 15. November 2012

Guter Ratschlag (4)


Hier wird offensichtlich der Senat aufgefordert, den Zauber zu bezahlen. Der Gedanke, dass es einen Zauberer gibt, der auf Geld vom Senat wartet, hat etwas zwingendes. Natürlich hätte der einen mächtigen Groll auf Berlin (vgl. Rattenfänger von Hameln). Das könnte so manche Ereignisse in der Stadt erklären.

Also: Zahlt's halt. Hat doch keinen Sinn!
(Foto: J.J)

Mittwoch, 14. November 2012

Dienstag, 13. November 2012

Warten auf den Ansturm

Kaum zwingt einen der Schienenersatzverkehr, die normalen Wege zu verlassen, geschehen seltsame Dinge. Als ich endlich wieder meine gewohnte Strecke vom Nordbahnhof gehen kann, ist aus dem Nichts ein merkwürdiges Büro entstanden. Bislang habe ich noch niemand darin gesehen, aber der Schalterraum ist für einen großen Ansturm ausgelegt.

Hmm. Was steht uns da bevor? Sollte ich mein Girokonto besser auf Renminbi umstellen?

Montag, 12. November 2012

The Tomato House Suicide

Man hätte es ahnen können: Nachdem die Tomatenpflanzen abgeräumt wurden, habe ich zwar noch die Kumquat und die Olive in unser Tomatenhaus untergestellt (im Winter ist es für die draußen zu kalt, bei uns im Haus aber zu warm). Beim ersten stärkeren Windstoß hat sich das Tomatenhaus aber dann selbst zerlegt (wie schon letztes Jahr und das Jahr zuvor). 
Eine stabilere Variante kriegen wir aus verschiedenen Gründen nicht unter, also wird man sich auch nächstes Jahr wieder ein nach sechs Monaten kollabierendes Modell kaufen. Wir haben dafür schon ganz viele sinnlose Zusammensteckblechstangen. Da kann ich im Alter mal eine Installation draus basten.

Sonntag, 11. November 2012

Rabimmel, rabammel, raBUMM

Aus dem Büro gehetzt, um rechtzeitig zum Martinsumzug da zu sein. Eine Masse von Kindern und Eltern trottet durch den hässlichsten Teil von Pankow. Ich plaudere mit der Mutter eines Kumpels von J.S., mittendrin stellen wir fest, dass uns unsere Kinder abhanden gekommen sind. Wir finden sie in noch relativ gutem Zustand wieder. Die Laune der Jungens bessert sich, als sie feststellen, dass man einfach nur die Laternenstäbe nehmen kann und dann die Glühbirnen durch die Luft bzw. auf den Kopf des Nebenmannes schleudern kann. Je nach Betroffenheit, großer Jubel oder großes Geheule. 

Großes Hallo auch, als man feststellt, dass man die Glühleuchte in die Faust nehmen und dann den Eltern sagen kann, man habe seine Hand verbrannt. J.S. hat von seinem Vater gelernt, dass man einen guten Witz gerne auch mehrfach bringen kann. Ich entgegne entsprechend auch jedes Mal, dass man die Hand wohl absägen müsse. Nein, haha, war ja nur der Laternenstab, haha. Und wieder von vorn. Erstes Geheule, als Martinshörnchen (nicht zu verwechseln mit dem Martinshorn) nicht in unbegrenzter Anzahl zur Verfügung stehen. 

Ein Feuer wird entzündet, schnell zur Straßenbahn und nach Hause.

Freitag, 9. November 2012

I got a frog in my pocket...



...it's not a big frog - I like it anyway.
(sang der große Scott Reynolds)

Das Fröschlein auf dem Bild hat J.J. gefangen und dann auch gleich wieder weiterhüpfen lassen. Die Nachbarin wollte mir neulich ihren Frosch im Gartenteich zeigen; wahrscheinlich haben die Stockenten, die immer wieder zu Besuch an den Teich kommen, den Froschlaich hergetragen. Der Frosch hat sich aber versteckt, so dass ich ihn nicht gesehen habe. Ich nehme an, dass ich ihn früh genug hören werde.

Donnerstag, 8. November 2012

Ende einer Dienstfahrt (2)



Bei diesem kaputten Fahrrad am Nordbahnhof kann ich mir zumindest sicher sein, dass es sich nicht um Kunst handelt (zu einem Zweifelsfall siehe hier). 
Man konnte von Tag zu Tag zusehen, wie alle losen Teile entfernt wurden; inzwischen hängt daran auch ein Zettel vom Bezirksamt, mit dem der Halter zur Entfernung des Rads angehalten wird. Ob's was nützt? Die Destruktion hat immerhin schon dazu geführt, dass auch die Absperrung der Straßenbahn, an die das Rad gekettet war, zu Bruch gegangen ist.

Mittwoch, 7. November 2012

Die Trauer beim Betrachten großer Hecken


Eigentlich mag ich keine Buchenhecken. Als ich vor langer Zeit für die Sauberkeit eines langen Bürgersteigs zuständig war, machte es mich immer wahnsinnig, dass man, nachdem man den halben Herbst mit dem Laubaufkehren beschäftigt war, im Mai dann noch einmal das alte Laub auffegen musste, weil Buchenhecken das alte Laub erst dann abwerfen, wenn die neuen Blätter kommen. 

Inzwischen sehe ich allerdings auch die Vorteile, die Buchenhecke sieht mit den gelben Blättern im Winter immer noch netter aus als ein kahler Strauch. Vielleicht kann ich ja im Frühling meine Söhne zum Laubaufkehren verdonnern....

Dienstag, 6. November 2012

Mein Sohn und der kategorische Imperativ

Den Bus zum Kindergarten verpasst, also gehen J.S. und ich die knapp 1,5 km zu Fuß. Zeit für philosophische Debatten. 

J.S. meint, dass er später lieber nicht arbeiten will. Schlafen und spielen sei schöner. Auch jetzt sei das Wochenende schöner, im Kindergarten müsse man auch immer irgendetwas machen. Meinen Einwand, dass das Wochenende deswegen so schön sei, weil man ja die Woche über etwas getan habe, lässt er nicht gelten. Ich versuche es anders: Wenn jetzt keiner mehr arbeiten wolle? Das wäre doch auch nicht gut. Dann könnte man auch nichts mehr zum Essen kaufen. J.S. meint, da müsse man halt viele gute Vorräte kaufen und 5000 Flaschen Wasser, das würde schon reichen. Ich lasse nicht locker: Und wie sieht's mit Spielzeug aus? Nachfrage von J.S.: Wenn keiner mehr in den Läden wäre, könnte man doch das Spielzeug einfach so mitnehmen? Nein, entscheide ich, wenn keiner mehr arbeitet, dann wird auch kein Spielzeug mehr hergestellt. Und Strom brauchen wir auch. J.S. kommt zu dem Ergebnis, dass die Leute in den Elektrizitätswerken und Lego-Fabriken dann eben weiter arbeiten müssen, merkt aber, dass er damit sein Argument entscheidend schwächt. Längeres Nachdenken, dann plötzlich die Erleuchtung: Aber wenn alle arbeiten und ich als einziger nur schlafe und spiele, das ginge doch?
Darauf fällt mir dann nichts mehr ein.

Montag, 5. November 2012

Feigen (2)



Nach dem ersten Frosteinbruch habe ich noch einmal nach den Feigen gesehen. Und tatsächlich, ein paar davon haben es noch geschafft reif zu werden. Vom Geschmack her sogar überraschend süss und angenehm. Vielleicht werden nächstes Jahr dann tatsächlich noch mehr von den Früchten reif, das wäre eine schöne Sache. Die meisten Feigen sahen leider eher so aus:

Sonntag, 4. November 2012

Herbstlaub

Mal wieder Warten auf den M27 im Wedding. Wenigstens hat die Natur schon ihre Herbstdekoration angelegt.

Weniger pittoresk ist das Herbstlaub beim samstäglichen Arbeitseinsatz im Kindergarten. Unmengen von Laub müssen irgendwie verräumt werden. Wir graben Löcher in den Boden, in die wir das Laub reinschütten. Beim Graben stellen wir fest, dass der Boden ohnehin aus dem halbverrotteten Laub der letzten Jahre besteht. Dann schütten wir die Löcher zu. Und dann graben wir neue Löcher, um die Erde der anderen Löcher los zu werden. (Den letzten Satz habe ich dazu erfunden. Aber nur den letzten Satz).

Samstag, 3. November 2012

Freund Hein


Da heißt es ja immer, man könne nichts mitnehmen. Was man hatte, kann man sich allerdings auf den Grabstein meißeln lassen. Vor hundert Jahren war offensichtlich "Eigenthümer" eine besondere Auszeichnung. Auf den wenigen Steinen beim Friedhof am Bürgerpark habe ich allerdings keine "Mieter" gefunden, nur den einen oder anderen Kammermusikanten....

Freitag, 2. November 2012

Rumänische Eiertomaten

Nach den ersten Tomaten war mein Urteil noch: Sehen schön aus, schmecken aber nach nichts. Die brauche ich nicht anzubauen, so etwas gibt's zur Genüge im Supermarkt.



Die späteren Früchte hatten aber dann durchaus einen sehr angenehmen Geschmack; sehr schön für Tomatensalate, weil die Früchte auch nicht wässrig sind. Von der Form her sind sie normalerweise etwas mehr eierförmig als die hier gezeigten Exemplare.