Everybody's fucked in his own special way

Montag, 29. Dezember 2014

Hinweis

Auf dem Landleben-Blog, den ich ohnehin jedem nur empfehlen kann, ist heute ein Gastbeitrag von mir erschienen. Er ist Teil einer Reihe, in der Berliner Blogger über ihr Verhältnis zur Stadt schreiben. Die Reihe beginnt mit einem Beitrag von Friederike vom Landleben-Blog über ihren Weg von Berlin in den Odenwald, einem Beitrag vom Kiezneurotiker, einem Beitrag von Amelie und einem Beitrag von tikerscherk (J.J. bekäme für so einen Satz im Deutschaufsatz Punktabzug, aber so sind wenigstens die verschiedenen Beiträge und Verfasser einmal übersichtlich zusammengefasst). Wenn man etwas Zeit hat, ist das - gerade auch durch die unterschiedlichen Sichtweisen - eine ganz aufschlussreiche Sicht auf das Berliner Stadtleben. Wenn ich's richtig sehe, bin ich bislang derjenige, der mit dem heutigen Berlin am ehesten zufrieden ist. Wahrscheinlich habe ich einfach mal wieder nix verstanden. 

Kommentare:

  1. Danke für den Hinweis, aber der Landlebenblog ist mir zumindest aktuell zu düster, schwer zu lesen.
    Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
    Elke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Weiß auf schwarz geht noch, aber bei der grauen Schrift auf schwarzem Hintergrund habe ich auch manchmal Probleme. Liebe Grüße, Andreas

      Löschen
  2. @ Elke: Geht mir mit dem Landlebenblog auch so.

    @ Herrn Ackerbau: Wenn man in (Ost)Berlin geboren und in diversen dortigen Stadtbezirken aufgewachsen ist, dann ist von der einstigen Heimatstadt nichts mehr übrig. Wende hin, Veränderungen her (ist ja nicht immer schlecht), aber zumindest mir wurde in den letzten 20 Jahren so ziemlich alles, was ich an meiner Heimatstadt liebte, genommen. Ich fühle mich dort nicht mehr wohl, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass seit der Wende ein massiver Bevölkerungsaustausch stattgefunden hat. Gut, Berlin war schon immer eine Einwanderungsstadt und hat auch - anders als Städte wie München - seine Zuwanderer immer zügig aufgenommen und schnell integriert, aber diejenigen Berliner, die mit Herz und Schnauze, die sind am Aussterben. Ich krieg schon immer einen Hals, wenn ich was von der angeblichen Unfreundlichkeit der Berliner lesen muss. Dabei sind wir gar nicht unfreundlich. Als gelernte Großstädter ham wir nu ma keene Zeit, uns jeden Blödsinn anzuhörn! Im Gegensatz dazu ist mir in meiner Stuttgarter Zeit die gespielte Freundlichkeit der dortigen Verkäuferschaft gehörig, mit Verlaub, auf den Sack gegangen. Naja. Ich und mein Pankower Jung, wir sitzen hier in Rostock und lieben es. Metropolen sind heutzutage wahrscheinlich überbewertet.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das kann ich gut verstehen; mir geht es auch ähnlich, wenn ich in meine alte Heimat gehe. Mir fehlt aber jedes nostalgisches Gefühl, die Welt ändert sich eben, ob man's gut findet oder nicht.....

      Löschen
    2. Tja, so kann´s gehen.
      Und ich bin aus Rostock "geflohen", weil mir die Vorwendepiefigkeit und Maulfaulheit auf den Zünder ging. Und nun fühle ich mich als 85 Zugereiste wohl wie Bolle im schnoddrigen Berlin.

      Löschen
    3. Und ick bin waschechta Berlina und wohn ooch imma noch in Berlin .. und mir kriejen hier ooch keene ßehn (der Urberliner spricht das Z meist wie ein scharfes S*g) Ferde, für länga als nen Urlaub, wech.

      Ich muss zwar Hafensonne in der Hinsicht recht geben, dass es "das Berlin" aus meiner Kindheit nicht mehr gibt, aber das wird meine Mutter auch von ihrem, und mein Opa auch von seinem, Berlin sagen.
      Berlin ist und war immer sehr stark im Wandel und in manchen Ecken - auch die, in der ich Aufwuchs ( 2.Hinterhof, Prenzlauer Berg ) - möchte ich heut nicht mehr wohnen.
      Aber, es gibt sie noch, die versteckt liegenden und vergessen wirkenden Altbauten; potthäßliche, aber vertraute Gegenden; kleine Idyllen, nahezu dörflich anmutende Winkel, sehr viel Natur ( Berlin ist die grünste Stadt Europas [http://www.in-berlin-brandenburg.com/Infos/berlin_gruen.html])
      und eben den rauen Charme, der Berlin ausmacht. Ist doch groß genug - da passt das alles auf einmal rein.
      Man merkt nicht besonders, dass ich Berlin liebe, oder? ;)

      Nu hab ick mir mehr jeoutet, als es mein Anonym anfangs vermuten ließe.

      LG Namenlos

      Löschen
    4. Ich glaube auch, dass man in Berlin immer noch Ecken finden kann, an denen scheinbar die Zeit stehen geblieben ist. Die Städtebaupolitik war aber die letzten 20 Jahre ziemich katastrophal oder eigentlich nicht vorhanden.

      Löschen
    5. Und Outings und Berlinliebeserklärungen sind hier immer willkommen ;-)

      Löschen
  3. off topic: Hinweis an wordpress-Blogger: Es ist dezent einfacher, unter Name/URL zu kommentieren statt unter dem eigenen wordpress-Konto. Um ein Captcha kommt man trotzdem nicht herum :-/

    AntwortenLöschen