Everybody's fucked in his own special way

Sonntag, 13. Dezember 2015

Tag der urbanen Schönheit

Heute ist es also so weit, wie an jedem Sonntag nach dem letzten Herbstneumond, ist der Tag der urbanen Schönheit. Der heutige Tag soll ganz unter dem Motto "Menschen, die auf Schienen starren" stehen, das heißt, es geht um Ansichten von Schienen von oben. 

Ich bin schon mal gespannt, welche Bilder in anderen Blogs zu sehen sind; im Zweitblog gibt es passende Musik mit einem schönen Video mit Gleisen und Zügen und dicken Männern.

Die Bilder, die ich rausgesucht habe, sind tatsächlich sehr urban. Zum einen ein Blick auf den Bahnhof Friedrichstraße von oben. Am schönsten wäre es natürlich gewesen, wenn auf der Spree auch ein Ausflugsboot gewesen wäre, aber man kann nicht alles haben. 

Dann ein Blick auf die Stadtbahn, umrahmt von einigen Gebäuden. Wem's im Blog normalerweise nicht monumental genug ist, der kommt ja vielleicht hier auf seine Kosten.

Schließlich einer meiner Lieblingsblicke, und zwar von der Bösebrücke an der Bornholmer Straße:


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Für die Aktion habe ich auch einige Bilder von Freundinnen der urbanen Schönheit, die keinen eigenen Blog haben, bekommen.

Roswitha hat mir ein Bild geschickt aus Mosbach: 

Die fleißige Kommentatorin Angelnette eine Collage aus Fotos der Geleise in Niederhöchstadt:

 Vielen Dank! Und jetzt bin ich mal gespannt, was es anderswo zu sehen gibt.
Und das ist einiges. Da in den Kommentaren Web-Adressen nicht in Links umgewandelt werden, gebe ich hier mal die Links zu den verschiedenen Beiträgen an:
Fangen wir mit Berlin an: Frau Tonari zeigt u.a. die S-Bahn im Berliner Westen nebst einer wunderbaren Rangierlok und die Älteren unter uns erinnern sich noch an den S-Bahnhof Witzleben, Frau Hafensonne zeigt u.a. Fotos der Warschauer Brücke und Wassertürme und Frau Kirschblüte auch die Warschauer Brücke nebst Despoten auf Einhörnern. Herr Vilmoskörte zeigt, wie es vor dem Hauptbahnhof aussieht, ein fantastisches Bild.Mirjam von der Tauschlade hat auch mitgemacht (unbedingt das weitere Link in dem Beitrag anklicken!).
Kurzer Blick in die internationale Abteilung: Frau Tonari zeigt Bilder aus New York, Elke Gleise aus Stockholm, Paris, London, Vilnius und Irland, Planet112 Gleise und Brücken aus Bern (Brücken von unten wäre auch einmal ein gutes Thema!). Und kreisch! Frau Tonari legt noch einen Post nach, ungelogen mit der Brücke am Kwai und dem Schienenstrang des Todes!
Bärbel hat Bilder aus ganz Deutschland, darunter ein besonders spektakuläres einer Eisenbahnbrücke von oben. Bei Nurmalich finden wir den ersten Tunnelblick der Aktion. Anne Seltmann hat verschiedene Bilder, darunter ein wirklich faszinierendes Weichenbild (und das Straßenbahndepot gefällt mir auch sehr gut). Ruthie zeigt uns Regensburg (oh, Oberpfalz, du schöne...) und ein bisschen Berlin.  Foster hat Fotos von einer Dampflok, (wohl in Leipzig) man kann sich vorstellen, wie der Blick auf die Schienen vor vielen Jahrzehnten einmal war. Ich habe den Blog bislang noch nicht gekannt, aber es spricht für sich, dass er einen eigenen Tag "Gleise" hat. Unbedingt sehenswert! Ole hat ein altes Bild aus Hamburg mit Häusern, an denen Erinnerungen hängen. Man muss lange genug hinsehen, dann findet man vielleicht die Straßenbahngleise. Sabienes hat auch eine Aufnahme aus Hamburg, neben Gleisen sieht man dort auch einen Bagger, für mich ist also alles dabei. MissLu hat schließlich die einzige erste Aufnahme, auf der auch ein Wasserturm ist. Wassertürme wären doch auch einmal ein schönes Thema. Jaelle Katz zeigt uns ein paar verlassene Gleise (das passt zu ein paar Bildern, die Frau Tonari in New York gemacht hat), ein Bahnhäuschen nebst Gevatter Tod und auch eine Dampflok von oben (wenn auch ganz besonderer Art.... ;-) 
So, jetzt habe ich hoffentlich niemand vergessen oder übersehen, ich werde bei Bedarf noch einmal Links nachtragen. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben, die Bilder haben mir großen Spaß gemacht!

Samstag, 12. Dezember 2015

Gut gegeben!



(Habe ich erwähnt, dass immer vor dem Tag der urbanen Schönheit der Tag des obszönen Graffitis ist? Wenn das nicht meine Zugriffszahlen durch die Decke gehen lässt, weiß ich doch auch nicht.)

Samstag, 5. Dezember 2015

Der Blog als Adventskalender

Einer der schönsten Sätze über Ackerbau in Pankow ist, dass der Blog wie ein Adventskalender sei. Jeden Tag ein Türchen mit einer kleinen Überraschung. Frau Meinigkeiten hat's mal geschrieben und ich finde mich da gut wieder. Deswegen muss ich hier auch keinen Adventskalender machen, das gibt es ja praktisch das ganze Jahr. Auf anderen Blogs wird jetzt aber täglich in Adventskalenderform gebloggt, das lese ich immer gerne, da ich ja die tägliche kleine Form sehr schätze.

Torsten von der Bördebehörde hat einen singenden klingenden Adventskalender eingerichtet, mit "24 Hits aus vier Jahrzehnten und 12 Kontinenten" (beim nochmaligen Durchlesen bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher, ob das mit den Kontinenten ernst gemeint ist). Da gibt es genügend Lieder, von denen ich noch nie etwas gehört habe, wie z.B. Marta Kubisova, eine wilde Entdeckungsreise. Für Abenteuerlustige sehr zu empfehlen. (Ein ähnliches, etwas schlagerlastigeres Projekt gibt es im Advent auch auf Spreeblick.)

Gitta hat einen Adventskalender in Form eines Adventsflohmarktes. Jeden Tag bietet sie einen persönlichen Gegenstand zum Verkauf an; der Erlös geht an Ärzte ohne Grenzen. Da sind ein paar schöne und interessante Dinge dabei.

Windsprite/Mulan will jeden Tag ein besonderes Bild posten, bislang eine bunte Mischung aus Zeichnungen und Fotos mit sehr persönlichen Geschichten dazu. Irgendwie gibt es ja nicht mehr so viele Blogs von jungen Leuten; dies ist einer, den ich gerne lese. Allein die Datenschutzerklärung ist fantastisch.

Und im richtigen Leben habe ich von Mirjam von der Tauschlade einen Adventskalender in der Streichholzschachtel geschenkt bekommen, in dem sich jeden Tag eine kleine, filigran gefertigte Besonderheit findet. Ich bin mal gespannt, wie die Geschichte von dem halben Brot weitergeht.

Und: hier der Internetservice: Barbara war zwar schon gestern, aber wenn man heute Kirschzweige schneidet, hat man zu Weihnachten auch einen blühenden Zweig.