Everybody's fucked in his own special way

Montag, 17. Oktober 2016

Bloggen am Limit

Wie schon verschiedentlich erwähnt, gibt es hier Phasen, in denen ich zahlreiche vorbereitete Posts habe, am Abend also nur auswählen muss, was ich am nächsten Tag veröffentlichen will, dann (häufiger) Phasen, bei denen die Posts für die nächsten paar Tage zumindest schon da sind, ich q569qquuuuuuuujq.,wu6dk ju6k (kurze Erläuterung für diesen Einschub und dafür, dass hier auf einmal alles unterstrichen formatiert ist):


...bei denen die Posts für die nächsten paar Tage zumindest schon da sind, ich aber trotzdem eigentlich fast jeden Tag etwas neues vorbereiten muss. Und dann gibt es die Phasen, wo die Posts für den nächsten Tag immer erst am Abend vorher entstehen, weil nichts vorbereitet ist. So eine Phase ist jetzt. Verschärfend kommt hinzu, dass es beim Weg zur und von der Arbeit, der ja meine Hauptinspiration ist, inzwischen auch schon wieder dunkel wird. Die Fotoausbeute bleibt beschränkt. Im Moment finde ich das aber gerade recht spannend, immer sehr kurzfristig noch etwas zu finden. Mal schauen. .

Die Grande Dame des täglichen Bloggens, Frau Novemberregen, hat an verschiedener Stelle dargelegt, dass es lediglich eine Frage der Disziplin ist. Das sehe ich auch so. Wenn man schlampig wird, besteht immer die Gefahr, dass einem der ganze Blog auseinander fällt. Wenn man sich immer die Frage stellt, ist das alles bedeutsam oder gut genug zur Veröffentlichung, veröffentlicht man irgendwann gar nichts mehr. Die tägliche Deadline zwingt einem zum Loslassen. Bedenklich allerdings, dass Frau Novemberregen jetzt gerade dem Dogma des täglichen Bloggens abschwört (sie hat - anders als ich - ansonsten noch nicht einmal Urlaubspausen anerkannt). Da ich allerdings den Blog hier als Solo-Gesprächstherapie brauche, muss ich auch bei Dunkelheit und akuter Ereignislosigkeit weitermachen. Also seid nachsichtig, wenn die Posts hier sehr merkwürdig werden sollten.

(Aber das seid Ihr ja ohnehin.)

Kommentare:

  1. Merkwürdig ist doch nur, dass du als Blogger eine Katze hast und sie bisher noch nie erwähnt hat, keine Toastbrot-auf-Kopf-Katzenbilder gepostet hast, keinen Katzencontent überhaupt in Sachen Bloggen nur in Erwägung gezogen hast, gar nicht mal ihren Namen erwähnt hat. DAS finde ich merkwürdig... Oder lobenswert ;-)

    Merkwürdig auch ist, dass sie ihre Existenz und Erwähnung nun durch Senden merkwürdiger Botschaften "einfordert"... Ist sie denn eigentlich von links nach rechts auf die Tastatur gesprungen oder von rechts nach links?... Nur so... *unschuldig guckt*

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    1. Soll er doch selbst einen Blog starten, wenn er der Welt etwas mitteilen will! Isdochwahr!

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  2. Was für ein schönes Wort -> Nachsicht:

    Je mehr Einsicht, desto mehr Nachsicht.

    Deutsches Sprichwort

    .... sind WIR, bzw. ICH und ICH ! *hüstelndzwinker*
    Freue mich - jeden MORGÄHN - auf´s Ackerbau... Limit (ړײ)

    *hehe...undmitKATZEaufderTastaturkannichauchdienen*

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    1. Und wir alle brauchen AufSICHT.

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    2. Ist DAS jetzt AbSICHT oder UmSICHT ? *kicher*

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    3. DAS Gedoppelte -> war jetzt aber die KATZE !!! *schwör*

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  3. Catcontent! Geht doch! Ich kontere morgen mit Catcontent ganz anderer Sorte.

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  4. Lieber Herr Ackerbau,

    ich war immer weniger auf Disziplin aus also auf "einfach machen". Nach wie vor denke ich, wenn man weniger denkt und einfach macht kommt oft mehr dabei heraus als durch lange Reflektion und Abwägung. Das tägliche Bloggen ist bei mir ja aus einer Phase der Ideenlosigkeit und Unsicherheit entstanden, als einfache Lösung sozusagen, denn wie Sie schon sagen: wenn man eh was schreibt muss man sich um die Relevanz keine Gedanken mehr machen. Nur habe ich in der letzten Zeit - nicht erst Wochen, schon ein paar Monate - bemerkt, dass ich manchmal tatsächlich sehr viel Lust habe, etwas zu schreiben, und manchmal eben auch gar nicht. Dinge ändern sich. Die Entscheidung (blogge ich oder nicht), die mir jahrelang lästig war, macht mir plötzlich Spaß.

    Ich hoffe, so dargestellt ist es nicht mehr allzu beunruhigen. Ich bin ganz zuversichtlich, dass das auf diese Weise gut funktionieren wird.

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    1. Liebe Frau Novemberregen, das Wort "bedenklich" war hier nicht ganz ernst gemeint. Ich bin ja vor allem Anhänger der Blog-Theorie, dass der Blog dem Autor Spaß machen muss. Dementsprechend sucht sich auch die Bloggerin Frequenz und Themen aus, da muss das Publikum mit klarkommen. Mir schien es nur, dass man bei einem Post zum täglichen Bloggen auf jeden Fall einen Verweis auf den Novemberregen-Blog aufnehmen muss.

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  5. Was wäre ein Blog der auseinander fällt? Mir macht bei Dir gerade die Vielfalt der Ideen Freude, abseitige Augen-Blicke und Beobachtungen in einer ach so wichtigen Konferenz.
    Würde mir fehlen, nicht mehr zu sehen und zu lesen - sonst muss noch Dein Kater umschulen...

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    1. Wie du siehst, muss der Kater noch ein bisschen dazu lernen, bevor er mich ersetzen kann.

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  6. Awwwwwww unerwarteter "Niedlich"-Content ...

    Nur kein Stress. Ob du täglich oder gelegentlich bloggst, finde ich nicht so wesentlich. "Wie" gebloggt wird ist mir wichtiger als "wie häufig".

    Liebe Grüsse
    Anne

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    1. Es gibt tatsächlich einiges niedliches, aber das ist für mich selten bloggenswert....

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    2. -> wie und so s c h a a a d e !!!

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  7. Einen tollen Co-Autor hast Du da. Vielleicht sollte ich Socksi auch mal auf die Tastatur setzen. Ich bin ja vom täglich Bloggen meilenweit entfernt, total monströse Disziplinlosigkeit. :-) Oder mir fehlt einfach die Kreativität, um jeden Tag einen Artikel zu schreiben. Und nun tritt Socksi mich, so kann ich nicht arbeiten!

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    1. Auf die Tastatur setzen? Der rennt da von selbst rauf.

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    2. Aber Socksi nicht, er kann zwar wie ein Flummi rumhüpfen, hat aber bisher meine Tastatur verschont. Also muss ich ihn auf die Tastatur setzen, damit es bei mir im Blog auch mal was Geheimnisvolles zu lesen gibt.

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    3. Das wäre mal was für ein "Haustier-Content"-Projekt. Schlag einen Tag vor...

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    4. Großartige Idee!
      2 Terminvorschläge: 1. November, das ist der Geburtstag von "Hello Kitty" oder 2. November, da ist auch der "Halte-Ausschau-nach-Kreisen-Tag", und man kennt das ja mit den Kornkreisen, die keiner entschlüsseln kann (außer ich), so ähnlich wird es vielleicht auch mit den Texten unserer Tiere sein.
      PS: Diese beiden Tage kenne ich nur dank des "Kleinen Kalenders", der eine Fundgrube an wahnsinnig wichtigen Tagen ist...

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    5. Der 2.11. dann. Text nur vom Haustier, Foto zur Entstehung ist erlaubt. Freue mich!

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    6. Da mache ich auch mit! Meine Katze hat mir früher auch beim Schreiben meiner Uniarbeiten geholfen. Da finde ich bestimmt noch was...

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    7. Prima, ich schreibe dann morgen mal den offiziellen Projektaufruf. "Einer ist keiner, zwei mehr als einer, aber sind wir erst zu dritt, dann machen auch die andern mit (schubiduba, schubiduba)"

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    8. (Für den vollkommen unwahrscheinlichen Fall, dass jemand das Zitat aus dem Kommentar nicht kennt, hier Frau Suurbier

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