Everybody's fucked in his own special way

Sonntag, 12. Februar 2017

Die grüne Woche

Dieses Jahr sind wir im Januar wieder auf die grüne Woche gegangen, nachdem wir letztes Jahr pausiert hatten. Ein Besuch macht es notwendig, dass man zumindest für einen Tag die traditionelle Alkoholabstinenz, die grundsätzlich von Neujahr bis Ostern dauert, unterbricht. Auf die grüne Woche zu gehen, ohne nachzuprüfen, in welchen anderen Ländern auch Bier gebraut wird, wäre (für mich) eher sinnlos. 

Ich hatte die vage Vorstellung, den Besuch für ein paar Blogbeiträge auszuschlachten; das stieß auf zwei Probleme: Zum einen war der Besuch eher unspektakulär, zum anderen passierte ansonsten genau das gleiche wie die Jahre davor und das steht ja hier schon alles ausführlichst im Blog. (Das größte Problem ist allerdings, dass dieser Blog absolut nicht so funktioniert, dass ich irgendwo hingehen könnte, um Material zu finden. Das Material findet mich. Wenn es denn will.) Wer genaueres über die grüne Woche wissen will, muss also hier, hier, hier und hier nachlesen (nichts für schwache Nerven). Beim Verlinken habe ich übrigens festgestellt, dass ich im Prolog schon ein paar der Geschichten anklingen habe lassen, die dann in dem "Meine ersten Berliner"-Post von neulich aufgetaucht sind.

Interessant fand ich diesmal allerdings die Berliner Halle: Während alle anderen Bundesländer mit irgendeinem Heimatkram ankamen, machten die Berliner irgendeinen Hashtag-Kram mit lauter 70er Disko-Musik dazu. Doof, aber eigentlich ganz nett. 

Wie die letzten Jahre kaufte ich mir am Allgäuer Käsestand auch wieder ein Stück Weißlacker, weil man den in Berlin ansonsten nicht kriegt. Weißlacker ist ein relativ unangenehm riechender, nach Kuhstall schmeckender weißer bröckliger Käse, der furchtbar schmeckt, zum Überbacken der Kässpatzn aber fantastisch ist. 

Die britischen Digestive-Kekse, die ich mir auch gekauft habe, kommen dann nach Ostern dran. 

 

1 Kommentar:

  1. Grüne Woche-Zitat des Tages:

    30. Januar 2017
    „Unsere Halle rangiert in der Beliebtheit wieder ganz vorn. Den Besuchern und den Ausstellern gefällt die herzliche Atmosphäre hier, die Stimmung und die hochwertige Qualität der Präsentation.“

    Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Mecklenburg-Vorpommern

    *M A H L Z E I T*

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