Everybody's fucked in his own special way

Freitag, 6. Oktober 2017

Was noch bleibt

Während gerade der Wind durch den Garten bläst, kann ich ja kurz berichten, was noch zu finden ist. 

Es gibt noch genügend Himbeeren, allerdings sind die geschmacklich nicht mehr ganz so gut. Fürs Morgenmüsli reicht's vollkommen. 

Der kleine Säulenapfel trägt dieses Jahr wieder (letztes Jahr war ein Ausfall), die Äpfel sind überraschend gut. Ich mag zwar keine Äpfel direkt vom Baum, aber das muss selbst ich zugeben. 

Die ersten Feigentriebe sind ja beim späten Frost im Frühjahr erfroren, deswegen hat es länger als sonst gedauert, bis die neuen Blätter und Früchte herausgekommen sind. Wir haben nun hunderte von Feigen, die wohl nicht mehr reif werden. Die Feigen sind lange hart und starr, über Nacht werden dann einzelne Früchte weich und brechen dann leicht vom Stiel ab. Überraschenderweise hat es dieses Jahr eine Feige geschafft reif zu werden; sie schmeckte durchaus angenehm. Damit noch mehr nachreifen, müssten noch ein paar richtig warme Tage kommen. Danach sieht es nicht aus. Eher werden die unreifen Feigen in einer Illustration der Apokalypse auf den Boden fallen. 

Gut gewachsen ist dieses Jahr auch der Wein. Zumindest die weißen Trauben sind zwar sauer, aber essbar. Ein guter Jahrgang für Chateau Pankow, Nordhang!

Kommentare:

  1. ... auch Lutherbibel 2012

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    Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?


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    1. ... aus der Lutherbibel 1912 *(ړײ) upsie*

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    2. Ich weiß inzwischen auch, wie die Vögel unter dem Himmel das hinkriegen ohne zu säen und zu ernten: Sie picken einfach die neuen Pflänzchen, die Frau Ackerbau einsetzt, ab. Das haben einem die Theologen so nicht gesagt!

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  2. Irgendwie kam mir bei deinem "Chateau Pankow, Nordhang" Peter Frankenfeld in den Sinn:
    "...nun gibt es herbe Weine aus herben Lagen..."

    https://www.youtube.com/watch?v=lHK5khZrhNQ

    :-)

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    1. Ach, Peter Frankenfeld ist ja eine Erinnerung an eine ganz versunkene Zeit... Karierte Jacketts....

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  3. Mit Wein hatten wir noch nie Glück,
    hat Herrchen rausgeworfen.
    Wufft die Isi

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