Seiten

Montag, 17. Juni 2013

Schumpen

So hieß bei uns das Jungvieh, das man früher auch Tag und Nacht auf der Weide ließ (ich glaube, dass viele Milchkühe inzwischen gar nicht mehr aus dem Stall kommen). Im Bild ein paar Kaiwe (Kälber) aus Thüringen, die Frau Ackerbau fotografiert hat. Wer kennt noch das Gefühl, wenn man seine Hand in Milch taucht und von einem Kalb abschlecken lässt?



 (Allgäuer Braunvieh sieht anders aus, nämlich so. Irgendwie kommen mir alle anderen Kühe nicht richtig vor)

6 Kommentare:

  1. Also das Gefühl wie es ist, wenn ein Kalb die Hand abschleckt kenne ich nicht. Aber das Gefühl wie das ist wenn man mit der Hand den elektrischen Zaun berührt, das kenne ich!!
    LG Papierfrau

    AntwortenLöschen
  2. Ja, das kenne ich auch noch. Beliebte Mutprobe, weil die Zäune ja immer nur für Sekunden unter Strom standen... Wenn ich meinen Kindern von den tollen Dingen erzähle, die wir früher gemacht haben ("an Elektroweidenzäune gefasst"), verstehen die den Reiz aber auch nicht ganz....

    AntwortenLöschen
  3. Ich habe dem Post jetzt auch noch mal das Label "Sellmals" verpasst, das für dieses nostalgische Gewimmer reserviert ist....

    AntwortenLöschen
  4. Schön. *Sellmals* oder *da sell* sind Worte die leider verschwinden, genauso wie *sched*, *scheps* und *fei* und,und...

    AntwortenLöschen
  5. Kühen habe ich auch schon ein paar Posts gewidmet. Ich bin mit Kühen groß geworden. Wir hatten zwar selbst keine, aber das Nachbargrundstück war eine Kuhweide. Hier werden Kühe noch auf der Weide gehalten und Kälber kommen in der warmen Jahreszeit auf die Sommerweide. Hier im Schwarzwald gibt es eine ganz besondere, kleine Rasse. Eine Ällgäuer oder Norddeutsche Hochleistungskuh würde hier den Boden an den Hängen erodieren und wahrscheinlich abstürzen ...
    LG Calendula

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das schaue ich mir natürlich an! Irgendwie gab es bei uns früher nur Kühe, die Bauern hatten kaum Sauen oder andere Tiere (gut, Hennen). Beliebter Autoaufkleber im Landkreis : Sag du zur Kuh.
      Liebe Grüße in den Schwarzwald, Andreas

      Löschen