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Freitag, 8. November 2013

Mein Sohn und die Genderdebatte

(Das wird jetzt kompliziert, deswegen liegt dieser Post auch schon einige Zeit rum, aber wie ich lese, gibt es ähnliche Erwägungen auch anderswo.)

In unserer Straße gibt es zwei Frauen, die miteinander ein Kind haben, und zwei Männer, die zusammen leben. J.S. ist also schon völlig klar, dass nicht nur Männer und Frauen, sondern auch Frauen und Frauen sowie Männer und Männer zusammen leben und sogar heiraten können. Der liebe Gott hat die Welt eben bunt geschaffen.


Im Kindergarten hatte J.S. damit einen gewissen Wissensvorsprung. Seine Erkenntnis wurde von den Kollegen aber gerne aufgenommen. So gibt es S. und T., zwei Jungen, die auch später heiraten wollen. Frauen sind nicht vonnöten, man will nämlich keine Kinder (ob es damit zu tun hat, dass beide kleine Brüder haben?). J.S. kommentiert das gerne damit, dass S. und T. später einmal viel Geld hätten, weil schließlich hätten sie ja dann auch keine Kinder.

Wesentlicher Gesichtspunkt für die Jungs scheint zu sein, dass man gerne jemand hat, der die gleichen Interessen verfolgt, und mit Star Wars und Minecraft ist's bei den Mädchen noch nicht so weit...

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