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Dienstag, 24. Februar 2015

1000

So, das ist jetzt der 1000. Post. 
Was hier so los war, die ganze Zeit, konnte man gestern lesen

Was jetzt kommt: erstmal eine kleine Pause (und hoffentlich der Frühling).

(Wer Entzugserscheinungen haben sollte, kann ja nachlesen, was letzten oder vorletzten März so los war; ich nehme an, was anderes würde ich dieses Jahr auch nicht schreiben.)

Bis dann!

(Wie gestern in den Kommentaren diskutiert: Keine Blogburnout, sondern nur eine kleine Bloggrippe. Zwei Aspirin und etwas Pause werden das schon richten.)

Montag, 23. Februar 2015

Was bisher geschah

Es ist Sommer. Herr Ackerbau gießt Tomaten und dann Kartoffeln. Zwischendrin beschwert er sich über irgendetwas. Auf der Invalidenstraße liegt Müll herum. J.S. sagt etwas Lustiges. Da hat doch jemand etwas Lustiges auf ein Verkehrsschild geklebt? Es ist Herbst. Herr Ackerbau erntet Tomaten und Kartoffeln. Welch Überraschung: die schmecken gut. Die Sonne geht farbig unter. Auf der Wollankstraße liegt Müll. Irgendwelche Kräuter wachsen. Ob das schon die letzte Ernte ist? Schau, da gibt es noch ein paar Paprika. J.S. malt etwas Schönes. Der Kompost wird umgestochen, wahrscheinlich machen Spatzen etwas Lustiges oder etwas, was zumindest Herr Ackerbau lustig findet. Es ist Winter. Wahrscheinlich wird es dunkel. Ernten kann man jetzt nichts mehr, es sei denn, es gibt noch Feigen. Am S-Bahnhof Wollankstraße liegt Müll. Und dann auch noch Schienenersatzverkehr, Teufel, Teufel. Aus dem Flugzeugfenster kann man auch unscharfe Fotos machen. Es ist Frühling. Herr Ackerbau sät Tomaten aus und wartet auf die Saatkartoffeln. Auf der Invalidenstraße liegt Müll herum. Vielleicht gibt es auch eine Baustelle. J.S. sagt etwas Schönes. Unkraut wächst, vielleicht auch ein Stechapfel. Dann wird wieder Sommer. 

Zwischendurch fährt man irgendwohin, macht Fotos, die nichts mit dem Ziel zu tun haben, und fährt wieder zurück. 

(Diese Aufzählung ist erschöpfend.)

Sonntag, 22. Februar 2015

Entwicklungen

Der ministeriale Spargelanbau macht Fortschritte; was immer das auch werden soll, es sieht so aus, als habe sich hier jemand mit einem Spaten und Schubkarren in den Garten geschlichen und grabe jetzt so ein bisschen vor sich hin. Das ist ja eigentlich das Invalidenstraßenprinzip. Wenn ich dereinst im Ruhestand bin, ziehe ich mir auch einen blauen Kittel an und beginne, in den Gärten der öffentlichen Gebäude zu buddeln. Das Phänomen wurde vor über 50 Jahren unter dem Titel "Blaumilchkanal" ja schon beschrieben. 




***

Was Handfeuerwaffen in unseren sanitären Einrichtungen betrifft: Ich beginne mir Sorgen zu machen. 

Samstag, 21. Februar 2015

Lieferungen

Jetzt sind die ersten Pakete mit Sämereien angekommen. Hatte ich (wie jedes Jahr) behauptet, dieses Jahr aber nur Altbewährtes zu kaufen? Stimmt natürlich nicht, genauso wenig wie auch sonst immer. Natürlich ist German Gold wieder dabei und der Dattelwein. Natürlich gibt es wieder die Rote Johannisbeere und die Black Cherry. Auch die Himbeerrose und die Zuckerpflaume nehme ich gerne dieses Jahr wieder. Das wären eigentlich auch schon genügend Sorten, aber irgendwie musste ich mir dann noch Pink Boar, Black Plum und Banana Legs bestellen. Und irgendwann kommen dann auch noch die Yellow Giant Belgium sowie Gold Metal und Brandywine Pink. Ich weiß ja auch nicht. Wie üblich werde ich den Überblick verlieren.

Wer auch ein paar Sämereien von den Sorten haben will, kann sich gerne in den Kommentaren melden. 

Donnerstag, 19. Februar 2015

Ministeriale Gartengestaltung

Wenn schon auf der Invalidenstraße weniger los ist, muss man sich die Gärten genauer ansehen. 

Ob der Minister hier wohl Spargel anbauen will?

Salat

Bei einer Erstbegehung des Gartens bei den frühlingshaften Temperaturen eine merkwürdige Entdeckung. Natürlich sind die Beete voller Unkraut nach dem milden Winter, das verwundert nicht. Aber was ist das, zwischen dem Unkraut?

Kleine Salatpflänzchen, wohl Eichblatt oder Batavia, daneben noch ein bisschen Frisee und Römersalat. Wie kommt das, Mitte Februar? Letztes Jahr war dort Salat, der wohl geschossen ist und sich wieder ausgesät hat. Die milden Temperaturen haben dann dazu geführt, dass er tatsächlich schon wachsen konnte. Wenn die Temperaturen so bleiben, kann man dann vielleicht auch mal wirklich ernten. Fände ich gut, wenn alles einfach von selbst wüchse. 

Mittwoch, 18. Februar 2015

Faschings- und Festtagsmuffins

... hat mir Frau Ackerbau gebacken. Nach dem Rezept von Frau Meinigkeiten, die meint, das sei das beste Schokomuffinrezept. Diese Auffassung ist in unserer Familie sehr mehrheitsfähig.....

Dienstag, 17. Februar 2015

Besuch im Nebenzimmer (10)

Was war im letzten Monat im Zweitblog los? Mit diesem Überblick wird das erste Jahr Something I learned today abgeschlossen; wenn man auf den Tag "Nebenzimmer" klickt, bekommt man so eine Art kommentiertes Inhaltsverzeichnis der ersten knapp 100 Beiträge. 

Wieder zu wenig Zeit, aber ein paar Dinge haben sich doch angesammelt: Markos Vamvakaris singt, zeitlich passend zur griechischen Wahl, das Lied "Die Premierminister" von 1936. Er macht darin einige interessante Vorschläge. Das Lied war damit dann auch eine stellvertretende Erinnerung an den 43. Todestag von Markos am 8.2. Danach erläutert Scott Reynolds warum es wichtig und richtig ist, sich den Kopf darüber einzuhauen, welche Religion denn jetzt die richtige sein könnte. Ein schönes Lied. Danach kommen Flipper, denen wohl niemand nachsagen wird, dass sie schöne Lieder gemacht hätten. Trotzdem absolut hörenswert, "Brain Wash", ein Lied, das ich einmal gehört habe und an das ich mich über die Jahrzehnte erinnert habe. Und wenn man's anhört, fängt man dann auch so merkwürdig an zu stammeln ... you wouldn't understand it anyway... Wie vor einem Jahr wieder ein kleiner Geburtstagsgruß an Henry Rollins, der am 13.2. 54 Jahre alt wurde. Wenigstens einer, der mehr graue Haare hat als ich. Am Schluß dann Videokonzertberichtserstattung von einem Altherrenkrawallkonzert in Freising. Für den, der's mag, ist es das Höchste. 

Sonntag, 15. Februar 2015

Höchste Zeit

Ich habe mich noch gar nicht um meine Sämereien gekümmert. So langsam sollte es aber jetzt schon wieder losgehen. Ich werde mich dieses Jahr wohl an Bewährtes halten, mal ein bisschen in den Katalogen kramen.... (na toll, Yellow Giant Belgium ist schon ausverkauft, dabei wollte ich die unbedingt wieder haben....)
Obwohl der Winter ja bislang eher nichtexistent war, fehlt es mir gerade ein bisschen an der Lust zur Frühjahrsplanung....

Samstag, 14. Februar 2015

Was Übernachtungsgäste so vergessen...


(War es doch ein Fehler, J.J. in Reinickendorf zur Schule zu schicken?)

Freitag, 13. Februar 2015

Verstecke

Die Invalidenstraße ist ja inzwischen aufgeräumt, weitgehend zumindest. Es gibt nicht mehr so viele Nischen, wo sich die alten Weihnachtsbäume verstecken könnten. Eigentlich. Denn trotzdem haben es wieder eine Menge Weihnachtsbäume geschafft, sich der Abholung zu entziehen. Manchmal fragt man sich, wie die Dinger zu ihren Plätzen kommen. Hingeweht? Hingelegt? 

Die Bäumchen sehen teilweise auch fast menschlich aus. Mal sehen, wie lange sie der Stadtreinigung noch entgehen können. 

Donnerstag, 12. Februar 2015

Dienstreise (4)

Ich überlege, das Experiment, über jede Dienstreise zu berichten, wieder aufzugeben. Viel zu quälend für alle Beteiligten.Und den wirklichen Wahnwitz kann ich ja nicht aufschreiben, sonst kommt mir nochmal jemand auf die Schliche.

Also: unverfängliche Naturbetrachtung. Mal wieder flüssiges Gold über die Wolken ausgekippt, ein schöner Anblick. Das sah schon immer so prima aus, obwohl es ja früher niemand sehen konnte, so ganz ohne Flugzeuge. Verschwenderische Natur. Jetzt sieht es aber auch fast niemand, weil alle im Flieger FAZ, Gala oder Focus Money* lesen. Schlimm.

Bei der inzwischen obligatorischen Rundfahrt mit dem Flughafenbus in Tegel ein eher unangenehmes Erlebnis: Der Bus ist so überladen, dass er immer wieder auf dem Boden aufsetzt, unangenehmerweise ziemlich genau an der Stelle, wo ich stehe. Kein schönes Geräusch, kein schönes Gefühl. In Köln/Bonn dann gerade noch einem Fernsehteam entkommen, Elton mit Fliege quatschte Fluggäste an. Not my cup of tea.

Fachlich allerdings ein erfolgreicher und überzeugender Tag. Natürlich nur, wenn man davon absieht, dass es ohnehin nur eine Alibiveranstaltung war, bei der keiner wirklich zuhörte. Was ja auch der Grund war, warum man mich hingeschickt hat.

*Ich wollte noch "oder schlimmeres" schreiben, aber es gibt nichts schlimmeres als Focus Money.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Spaziergang im Dunkeln

Hier kamen sie her:

Dort sind sie jetzt.


Dienstag, 10. Februar 2015

Berliner Gemütsmenschen

Nach einer Woche Abwesenheit wieder zu Hause muss ich feststellen, dass die Milch im Kühlschrank sauer ist und keine frische mehr da ist. Also schnell zum Spätkauf, wo ich mich wieder eindecke. 

Als ich zurückgehe, ist die Straße leer, nur ein älterer Herr mit wallenden weißen Haaren geht mit schnellem Schritt auf die Kreuzung zu. Hinter ihm ein weiterer älterer Herr, mit Schiebermütze und Schnurrbart, der den Kopf schüttelt und vor sich hinschimpft. Ich bin mir nicht sicher, ob er mich meint, stelle dann aber fest, dass es ihn wohl erbost, dass der Weißhaarige bei Rot über die Fußgängerampel läuft. Beruhigt gehe ich weiter, warte an der anderen Ampel auf grünes Licht, drehe mich noch einmal kurz um und sehe den Schiebermützen-Mann an der Ampel stehen, dem Weißhaarigen hinterhersehend, mit den Füßen wippend und merkwürdige Wedelbewegungen mit den Armen machend. Dabei singt er laut und vernehmlich: "Bitte fahrt ihn um! Bitte fahrt ihn um! Bitte fahrt ihn um!" 

Ich warte, bis meine Ampel grün ist, und gehe dann schnell, schnell weiter.

(Ein schlechter Text für die Quote, kommen nur drei ältere Männer vor.)

Montag, 9. Februar 2015

Vor, während und nach dem Punk-Konzert





(Zu dynamische Spielweise. Man ist nicht mehr so jung. Zur Vorgeschichte: Hier und hier.)

Sonntag, 8. Februar 2015

Vor dem Elternhaus (2)


Früher standen hier drei Birken, eine Zierkirsche und eine große Tanne (die Walnuss kam erst später). Früher gab's hier auch noch Farbe (glaube ich zumindest). Ich werde mich mal nicht mehr so schnell über das graue Berlin beschweren....

Samstag, 7. Februar 2015

Gregor! Du weißt nicht, wie ein Touch Pad aussieht?

(Eigentlich sollte hier "Dienstreise 4" stehen, aber die war selbst für meine Verhältnisse zu absurd, als dass ich sie hier aufbereiten könnte. Deswegen nur der obige Satz, den ich bei Münchner Schülern in der S-Bahn belauscht habe. Die Diskussion ging dann noch darüber weiter, dass man doch eigentlich einige Meter weiter hinten aufkommen müsste, wenn man in der fahrenden S-Bahn in die Luft springt.)

Am Hauptbahnhof München dann wenigstens für Frau Tonari einen Kanaldeckel mit Werbung gefunden:

(Ich trau mich jetzt mal nicht nachzuschlagen, was die Zyklo-Finger-Klotz GmbH so macht. Man muss ja auch nicht alles wissen)

Donnerstag, 5. Februar 2015

Weihnachtsprogramm mit der Generation Internet

(Etwas verspätet, aber was soll's)
Frau Ackerbau: "Ach, morgen kommt der 'Kleine Lord'  im Fernsehen. Kinder, habt ihr den schon gesehen?"
J.S.: "Der kleine Nerd?"

Mittwoch, 4. Februar 2015

Rechtschreibreform

Die Familie war essen, ohne mich. Sie haben mir aber ein Foto geschickt:


Für mich einmal Rammnuss. 

Dienstag, 3. Februar 2015

Vor dem Elternhaus...


...und nach dem Schneeschippen (oder Bahnen, wie es hier heißt). Kein Farb-Filter, im Schnee gibt's hier außer Blau keine Farben mehr.

Montag, 2. Februar 2015

Dienstreise (3)

(Ich weiß, so richtig spannend ist das alles nicht. Ich habe mir aber mal vorgenommen, die kleine Tradition weiterzuführen und euch an meinen unglaublich aufschlussreichen Dienstreisen teilhaben zu lassen. Gibt eh zuwenig Business-Content in Blogs. Ich verspreche auch, dass es immer extrem nützliche Zusatzinformationen gibt.)

Flug nach Düsseldorf, dann weiter mit dem Zug nach Essen. Der Flug war etwas verspätet, deswegen habe ich den Zug nicht erwischt, den ich eigentlich nehmen wollte. Ich hetze zum Bahnsteig, schaue kurz auf den Abfahrtsplan, suche den nächsten Zug nach Essen und hüpfe in den Regionalexpress, der gerade einfährt. Ich zockele den Niederrhein entlang und wundere mich, warum die Fahrt so lange dauert. 

Ach ja, die nützliche Zusatzinformation: Wenn Ihr mal vom Flughafen Düsseldorf nach Essen wollt, steigt besser nicht in den Regionalexpress nach Emmerich ein. Der geht nämlich ganz woanders hin.

Andererseits: Hätte ich ansonsten Oberhausen-Holten kennengelernt?

(Das Grüne im Bild ist nicht die Hoffnung, sondern ein Dixi-Klo.)

Also komme ich schon mal zu spät, aber das macht nichts. Anders als bei einigen früheren Abenteuern gab es aber durchaus sinnvolle Vorträge. Ich habe etwas über die Motivation von Cyberterroristen erfahren (Protest, Geld, Spionage, Sabotage) und weiß jetzt, dass ich ein sehr schwach motivierter Cyberterrorist wäre. Außerdem weiß ich jetzt, dass die Finanzhilfen des Bundes für Sparförderung und Vermögensbildung im Jahr 2014 300 Mio. EUR betrugen. Was kann man mehr als Wissenszuwachs für einen Tag erwarten?


(Wenn jetzt jemand aufgrund der Schilderungen vermutet, dass mein Job so eine Art Studium Generale für Senioren mit Ringvorlesungen im gesamten Bundesgebiet ist - das kommt in etwa hin, ja.)


Sonntag, 1. Februar 2015

It's a dirty job but someone's gotta do it

(Zugleich ein Beitrag zu Rosen-Ruthies I see faces-Projekt)

Abfallbehälter haben manchmal Gesichter. Erstaunlicherweise schauen sie oft sogar recht fröhlich aus:


Diesen Müllmaulwurf habe ich auch schon in einem anderen Blog gesehen: