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Sonntag, 29. Mai 2016

Sommer

Es gibt Pflanzen, die riecht man, bevor man sie sieht.  Zum Beispiel Feigenbäume im Süden, die einen feinen süßen Geruch haben, den man schon lange wahrnimmt, bevor man den Baum entdeckt. In Berlin ist ein Anzeichen für den kommenden Sommer, der schwere süße Geruch der Holunderblüten, der auch über viele Meter trägt. Und wenn man auf die S-Bahnbrücke Wollankstraße zugeht, riecht man von einem Tag auf den anderen den Holunder und je näher man kommt, desto mehr mischt sich der Holundergeruch mit dem Pissoirgeruch, da alle dort gegen die Wand strullen. Den Geruch müsste man in Flakons abfüllen und Berliner Sommer (oder "Pank'Eau d'Ete"?) nennen. 

Ich richte mal schnell das Crowdfunding dafür ein.

8 Kommentare:

  1. http://www.kleiner-kalender.de/event/lerne-wie-kompostieren-geht-tag/60167.html

    "SonntagsKompestiertagsgrüßedazustellundSCHONmaldasSparschweinfütterntute*

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    1. Welt-Kompost-Tag? Warum nicht. Familien kompostieten bevorzugt auf der Rückbank des Autos.

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    2. Welch schöne Umschreibung. Mir fehlte immer der passende Ausdruck zu den Rückbankzuständen. ;-)

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  2. Pank'eau... hehe... sehr schön! Hier gäbe es dann Eau de Cologne-Nouvelle.

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  3. By the way... riechen Holunderblüten nicht schon von allein immer ein bißchen nach Katzenklo?

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    1. Hmm. Anfangs nicht, da ist das nur süß. Beim Abblühen kommt aber so eine pissige Komponente dazu...

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  4. Sehr schön! Und ja, Crowdfunding boomt derzeit :)

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