Everybody's fucked in his own special way

Sonntag, 25. Juni 2017

Samstag, 24. Juni 2017

Der Spatz in der Hand

Ich sitze auf der Terrasse und versuche, die verschiedenen Vögel, die unseren Kirschbaum plündern, zu unterscheiden. Die Tauben sind einfach, auch die Spatzen, ansonsten ist Ornithologie nicht das richtige für jemand, der ohne Brille praktisch nichts mehr sieht. Irgendetwas Kleines mit Schnabel - vielleicht eine Grasmücke. Während ich rätsele, macht es auf einmal einen dumpfen Schlag, gefolgt von zwei raschelnden Aufprallgeräuschen. Ein Vogel ist wohl gegen ein Fenster im ersten Stock geflogen, dann in den Feigenbaum gefallen, noch einmal abgerutscht. Ich gehe schnell hin, sehe einen kleinen Spatz, der seine Flügel spreizt, dass er nicht zwischen den Zweigen abrutscht. Noch jemand hat den Zwischenfall bemerkt: Die Katze steht schon unter der Feige und sieht interessiert nach oben. 

Ich nehme schnell den kleinen Spatz in die Hand. Er hat offensichtlich Schwierigkeiten, seine Flügel wieder einzuklappen, aber es gelingt. Gebrochen ist anscheinend nichts. Ich berge ihn in meiner Hand, er zittert und öffnet den Schnabel, ohne einen Laut hervorzubringen. Von seinem Abenteuer hat er wohl einen Schock und Schmerzen. Nach einigen Minuten wird der Vogel ruhiger. Er bewegt sich zögernd, es scheint alles noch intakt zu sein. Wegfliegen will er aber noch nicht. Er bleibt in meiner Hand, krabbelt ein bisschen darin herum. Ich bringe ihm ein bisschen Wasser und Rosinenstückchen, aber Hunger hat er nicht. Währenddessen schleicht die Katze um uns herum, ich scheuche sie immer wieder weg. Er scheint nicht schwer verletzt zu sein, aber vor allem Ruhe zu brauchen. Ich beschließe, ihm ein sicheres Plätzchen für die Nacht zu suchen und dann am nächsten Tag gegebenenfalls zu einer Vogelambulanz zu fahren. Der Kleine hüpft jetzt schon ein bisschen auf den Terrassenmöbeln herum. Ganz schlechte Idee, die Katze lässt ihn nicht aus den Augen. Ich bereite ihm ein Lager in unserem Gewächshaus, dort kommen die Katzen nicht hinein. Ich mache gleichzeitig das Oberlicht weit auf, dass er auch rausfliegen kann, wenn er will. Von außen sehe ich, wie er immer noch ein bisschen zittert. 

Nach einer halben Stunde komme ich noch einmal, um ihm ein bisschen Wasser hinzustellen. Sein Platz ist leer, alarmiert suche ich den Boden ab, ob er heruntergefallen ist. Aber er ist weg: er hat sich offenbar erholt und ist wieder losgeflogen. Ich hoffe, er passt jetzt besser auf sich auf.

Freitag, 23. Juni 2017

Moderner Tanz und Verbrechen

(Fangen wir mit dem Verbrechen an.)

Nach dem Unwetter gibt es keine größeren Schäden in unserem Garten, Frau Ackerbau findet aber Folgendes:


Das war ein Vogel, außer den Federn ist nichts mehr zu sehen. Es könnte eine Amsel gewesen sein, der Flaum ist allerdings grau. Kontrolle im Haus: Kein Vogelkörper zu sehen. Verdächtig sind natürlich die Katzen, vor allem Markos, der Killer. Er hat zwar bislang nur ganz am Anfang mal einen Vogel gefangen und scheint inzwischen eher zu tapsig dafür zu sein, aber zuzutrauen ist es ihm.

Ich schaue mir die Federn genauer an. Die Federkiele sind intakt, nicht zerbissen. Das spricht jetzt eher gegen Markos als Täter: Ihm ist ja vieles zuzutrauen, aber Federn ausrupfen kann er doch nicht. Das deutet eher auf einen anderen Vogel hin. Eine Nebelkrähe? Wir werden es nicht erfahren.

***

Die Katzen nutzen die Abende inzwischen, um über den Rasen zu hüpfen. Dabei folgen sie einer Choreographie, die mich an verschiedene Aufführungen modernen Tanztheaters erinnert, die ich vor langer Zeit gesehen habe. Sie schreiten den Raum ab, verharren weit entfernt voneinandet, sich starr fixierend. 

Plötzlich beginnt eine zu rennen, mit Hüpfern und springt über die andere. Neue Positionen werden eingenommen. Ruhe, Bewegung, Sprünge, das Durchmessen des Raumes. Markos sitzt unter dem Kirschbaum, den Blick nach oben auf die Schwalben auf 50 Meter Höhe. In Aktion gerät er aber erst, als ein Nachtfalter an ihm vorbeifliegt. Er hüpft, macht sich lang, entdeckt seinen inneren Nurejew. 

Danach wollen die Katzen gestreichelt werden.

Donnerstag, 22. Juni 2017

Sommerabend



Ich sitze mit einem Kollegen bei einem Bier an der Invalidenstraße. Wir unterhalten uns über Kollegen T., der uns beiden das Leben schwer macht.

- Stell dir vor: Dir würde jetzt ein Stein auf den Kopf fallen und dein letzter Gedanke vor dem Sterben wäre, dass du deinen letzten Abend damit verbracht hast, dich über diesen Arsch zu ärgern...

Wir nehmen noch einen Schluck und reden über schönere Dinge.


Dienstag, 20. Juni 2017

Die alten Götter



"Überall an den Straßen sieht man krude, ungelenke Figürchen, die aussehen als trügen sie Schwerter. Sie werden normalerweise vor Darstellungen eines mitleidlosen Auges mit schwerem Lid aufgestellt. Dies sind die alten Götter, über die niemand mehr spricht, von denen die Einwohner aber trotz demonstrativ gezeigten Atheismus nicht ablassen wollen. Spricht man sie darauf an, lügen sie einem stolz in das Gesicht und erzählen von Fallrohren oder Wurzeln. Doch manchmal sieht man sie nachts vor den grausamen Figuren knien, das Gesicht von Berliner Pilsner und tiefer Furcht verzerrt."

P. Werder, Die dunkle Seite der Pankeauen


Montag, 19. Juni 2017

Wochenendbeschäftigung

(Hinweis: Aus unerfindlichen Gründen ist dieser Beitrag etwas fäkalfixiert. Wir bitten um Entschuldigung und hoffen, dass in Zukunft wieder ein höherer Standard für die bekackten Blogposts eingehalten wird.)

Den Rasen gemäht, erst zum zweiten Mal in diesem Jahr (er kümmert so vor sich hin). Begleitet wurde ich vom Amslerich, der im Gemähten einiges zu Fressen fand. 



Der Kirschbaum hat gut angesetzt, die Kirschen sind aber noch zu klein und schmecken noch leicht bitter. Frau Amsel saß heute schon im Baum, hat Kirschen angepickt und dann fallen lassen. Der Amslerich hat sich auch eine geschnappt und am Stück heruntergeschluckt. Möge dort, wo er den Kirschkern auskackt, auch ein so schöner Kirschbaum wachsen!


Zum ersten Mal einen männlichen Gartenrotschwanz gesehen. Er hat sich zunächst auf unseren Basketballkorb gesetzt und dann durch den Ring gekackt, dann ist er zum Fußballtor geflogen, hat sich auf die Latte gesetzt und von dort runtergekackt. Ich bin schon mal gespannt, was er morgen so bei uns im Garten macht.

Sonntag, 18. Juni 2017

Besuch im Nebenzimmer (25)

Was war die letzte Zeit so im Zweitblog los? Wie immer eine eher merkwürdige Mischung zumeist musikalischer Themen. 


Zunächst ein Konzertbericht über den Berlin-Besuch von Peppone. Ich hätte den Beitrag auch mit einiger Berechtigung "Wie ich einmal beinahe auf einen Sadomaso-Workshop gegangen bin" nennen können (aus früherer Erfahrung weiß ich allerdings, dass Clickbait-Überschriften bei meiner Leserschaft nicht ziehen. Ich bin stolz auf Euch!). Danach der regelmäßige Blick nach Großbritannien und Brexit, unterstützt von dem schönen Ruts-Lied "Jah War". Eine kurze Erinnerung an Hüsker Dü, die 1984 das allgemeingültige Lied zu kurzem Medienruhm geschrieben haben, "The biggest lie". Viel weiter in die Vergangenheit zurück geht es mit Roza Eskenazi und Tsifteteli, dem griechischen Bauchtanz. Danach wieder ein Sprung in die Achtziger: Am 14.5.1987 habe ich die Bad Brains in der Theaterfabrik in München gesehen, dreißig Jahre später erinnere ich mich an den Tag (und der gute OLe findet im Internet Bilder von genau diesem Konzert und auf einem finde ich mich sogar selbst wieder). Anschließend ein Nachruf auf Chris Cornell, mit dem Audioslave-Lied "Show me how to live". Zum Sommerbeginn das ewig junge Sommerlied von Hans-a-Plast "Sex Sex Sex". Die geneigte Leserschaft wusste allerdings, dass man Posts mit solchen Titeln besser nicht anklickt. Um es mit der verehrten Annette von Hans-a-Plast zu sagen: "Schade, schade, Deutschland errötet". Ohne besonderen Anlass dann Ella Fitzgerald, mit Michali hatte ich in Griechenland auf dem Balkon "Me, myself & I" von ihr gehört, im Blog gibt es das entzückende "T'aint what you do". Ein weiterer Blick ins UK, auf ein sehr erfolgreiches Ska-Lied, das vor der Wahl drastisch vor Theresa May warnt. Offenbar blieb das nicht ohne Wirkung. Schließlich ein Hinweis auf die wirklich schöne Aktion von Wahlpankower Eddie Argos, der die Lieblings-LPs anderer Leute malt. Ich habe ihn um ein Bild der "Miami" von Gun Club gebeten und habe das Bild und eine kurze Rezension erhalten.  Zum Abschluss geht es noch einmal dreißig Jahre zurück mit SWA und "Arroyo" und dem Versuch, eine Art alternativen Hardrock zu etablieren, samt einem Video eines Verdurstenden, der mit einem Kaktus knutscht. 

Nichts dabei? Mal sehen, was die nächsten Monate bringen. Die gesammelten Inhaltsverzeichnisse des Zweitblogs findet man wie immer unter dem Tag "Nebenzimmer".



Samstag, 17. Juni 2017

Assorted Twitter (3)

Wieder ein Monat vorbei, wieder einiges auf Twitter veröffentlicht, was hier noch nicht aufgetaucht ist:



Gesundbrunnen

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Luft- und Wasserschlösser

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Hach, der Eiffelturm!

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Schrecklicher Verdacht: Stecken etwa die Nazis hinter den Chemtrails?

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Wollankstraße

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Cinderella 2017

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Grillkatze anyone?

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Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt

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Rose & Eye



Montag, 12. Juni 2017

Tierisch günstig, tierisch begehrt



Ich habe zwar eine Ahnung, zu welcher Vorrichtung dieses Ding gehört hat, aber ich weiß nicht, was mit dem gruseligen Dackelfoto und dem Text "Tierisch günstig, tierisch begehrt" beworben wurde.

Ich weiß aber, dass OLe, der Freund der Tiere und unermüdliche Chronist der Berliner Straßen, heute Geburtstag hat. Über sein Projekt, Berlin fotografisch zu kartografieren, habe ich hier schon geschrieben.

OLe, ich wünsche dir einen schönen Geburtstag und ein gutes und gesundes neues Lebensjahr!

Sonntag, 11. Juni 2017

And the winner is....

(Trommelwirbel)


Frau Tikerscherk! Mit ihrem - wenn ich richtig rechne - 82. Kommentar hier.





Glückwunsch!

Das ging ja doch schneller als erwartet. Liebe Frau Tikerscherk, schreiben Sie mir eine E-Mail, dann können wir das weitere besprechen.

Alle anderen kommen - vorausgesetzt ich halte die Aufregung der nächsten fünf Wochen hier noch aus - bei den unglaublichen Festivitäten zum fünfjährigen Bestehen dieses Blogs dran. Durchhalten! 

(Und falls Interesse besteht, kriegen wir auch ein Blogwichteln hin.)

Pfingstfest im Bürgerpark




(Da waren Mehlschwalben, man sieht sie aber nicht richtig.)

Samstag, 10. Juni 2017

Ergänzter Hinweis

Da habe ich den Salat:

Kaum verspreche ich einen Preis für den 10.000. Kommentar, legt sich das Engelchen so ins Zeug, dass sie gleich noch den Preis für den 15.000. bekommt, lässt der Dämon Bonetti die Legionen seiner Alter Egos in die Kommentarspalte fahren, beginnt selbst die sanfte Calendula mich zu trollen und droht OLe damit, seinen Blogstreik nur bei Gewinn des Preises zu beenden. 

Zu allem Überfluss ist es ja gerade auch so, dass Blogspot es vielen Leuten fast unmöglich macht, überhaupt zu kommentieren. 


(Symbolbild: Nicht alle Kommentare kommen an.)

Leute, so geht das nicht. 

Vorschlag zur Güte: Zum fünfjährigen Blogjubiläum, das ohnehin in fünf Wochen fällig ist, mache ich wieder eine Verlosung, an der jeder mit Kommentar (oder wenn Blogspot pampt, auch mit E-Mail) teilnehmen kann. Ich mag mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber wenn ich mich so recht an die letzten Jahre erinnere, hat eigentlich jeder, der teilgenommen hat, auch irgendeinen Preis bekommen, wenn er denn einen wollte. Das kriegen wir doch auch dieses Jahr wieder hin.


(Symbolbild: Die Ackerbau-in-Pankow-Redaktion liest die Leserzuschriften.)

(Ich muss mich jetzt schnell auf die Suche nach passenden Preisen machen. Vielleicht helfen ja die Katzen mit.)

Freitag, 9. Juni 2017

Hinweis

Der Blog nähert sich langsam seinem 10.000. Kommentar. Auch wenn man berücksichtigt, dass etwa die Hälfte der Kommentare von mir ist, finde ich das ganz beachtlich. Vor allem, weil der Kommentar-Austausch für mich ein Grund ist, das hier weiter zu führen. Vielen Dank dafür.

 Nach der üblichen Kommentier-Geschwindigkeit hier wird die 10.000 noch in der ersten Jahreshälfte erreicht. Die glückliche Jubiläums-Kommentatorin werde ich nachträglich benachrichtigen. Wir werden uns dann sicher auf ein passendes Präsent einigen können.


(Wenn ich mal zu viel Zeit hätte, würde ich zählen, wie viele verschiedene Leute hier schon kommentiert haben. Es werden ein paar hundert sein.) 



Donnerstag, 8. Juni 2017

Mitbringsel (2)

Letzthin fand Frau Ackerbau eine kleine lebende Maus bei uns in der Badewanne. Sie wurde von einer der Katzen in der Nacht angeschleppt, die lange vor der Schlafzimmertür maunzte, was wir aber ignorierten. Wir vermuten, es war Markos. Netterweise hat er die Maus in die Badewanne gesetzt, so dass sie nicht durch das ganze Haus rennen konnte. Frau Ackerbau hat ihr die Freiheit wiedergeschenkt. Die Tierärztin hat uns zwar erklärt, dass das ein besonderes Geschenk sei, wenn die Katze einem ein Tier lebend bringe, damit man es selbst töten könne, wir haben trotzdem entschieden, uns des Geschenks insoweit nicht würdig zu erweisen. 

Auch May, unser Kätzchen, will jetzt nicht nachstehen und bringt lebende Tiere mit. Da sie nicht die Jagd- und Killerinstinkte wie Markos hat, sind es im Wesentlichen Regenwürmer, die man aus  Badewanne, Wohnzimmer oder Diele retten muss. In unserem Garten sind die Tiere ja auch nützlicher als in der Badewanne. Sie schaut uns mit erwartungsvollem Gesicht an, wenn wir schnell versuchen, die Regenwürmer wieder ins Freie zu bringen. Ob sie mit unseren lobenden Worten zufrieden ist?

(Ich stelle fest, dass man über die Haustiere, denen es höchstwahrscheinlich egal ist, ob sie einen Regenwurm oder ein Verpackungsband anbringen, hier wunderbar psychologisieren könnte. Wie immer würden diese Vermutungen aber mehr über mich aussagen als über unsere braven Katzen.)

Montag, 5. Juni 2017

Worin Herr Ackerbau sich verdächtig macht



- Sie, da! Ich bin hier Veranstalter. Darf ich Sie fragen, warum Sie eben die Hüpfburg fotografiert haben?
- Ich fand den Kontrast zwischen Schild und Hüpfburg ohne Luft interessant.
- Hören Sie mal, die ist gerade erst aus Sicherheitsgründen dekomprimiert worden, das ist...
- Das ist mir doch egal.
- Ach, Sie sind künstlerisch veranlagt?
- Nein.
- Sie sehen gerne herum.
- Ja.
- Dann sehe ich mir das auch an.
- Tun Sie das.

Sonntag, 4. Juni 2017

Mitbringsel

Aus Korfu habe ich mir ein Päckchen Gewürz für griechischen Salat mitgebracht. Nach kurzer Überlegung habe ich das Päckchen lieber in meinen Koffer und nicht im Handgepäck eingepackt; man weiß nicht, wie groß die Erfahrung der Grenzer mit Gewürzen ist (zu diesem Thema einer der witzigeren Posts aus frühen Zeiten hier, als noch niemand mitlas).

Vor einiger Zeit packte ich meinen kleinen Koffer für eine Dienstreise. In dem vorderen Fach fand ich auf einmal eine kleine Plastiktüte mit weißen Pulver, auf die ich mir überhaupt keinen Reim machen konnte. Ich hatte keine Ahnung, was in der Tüte war, noch wie sie in meinen Koffer gekommen war. Als ich darüber nachdachte, wann ich den Koffer das letzte Mal verwendet hatte, kam mir endlich die Erleuchtung: den Koffer hatte ich das letzte Mal bei einem Besuch bei meinen Eltern dabei. Mein Vater hatte mir eine Tüte mit Natron mitgegeben, damit ich auch mal Laugengebäck backen kann. Trotzdem war ich froh, dass ich die Tüte nicht erst bei der Sicherheitskontrolle beim Flughafen auspacken musste.

***

Heute ist Pfingsten. Der verehrte Korrespondent aus der alten Heimat Nervenruh hat einen Text zu Pfingsten veröffentlicht, den ich letztes Jahr sehr beeindruckend fand und den man auch dieses Jahr noch gut lesen kann. 

Freitag, 2. Juni 2017

Nürnberg

Bei der Ankunft stimmt es etwas nachdenklich, dass nur in einer Wohnung das Bettzeug gelüftet wird:

***

Das Wetter ist gut, aus mir nicht ganz erfindlichen Gründen gibt es viele Leute, die an sechsspurigen Straßen auf Anglerhockern sitzen und Bier trinken. 

Gut gefallen hat mir dieses Rätsel hier:

Da ist auf dem Asphalt noch ein schwarzer klebriger Fleck und die Biertrinker, die hier wohl regelmäßig sitzen, drücken nach und nach lauter Kronkorken darauf. Was mich besonders fasziniert, ist, dass der Fleck annähernd die Form wie das Land Berlin hat. 

***

Ansonsten ein hartes Pflaster hier:



Und überhaupt: Wo ist der WWF, wenn man ihn mal braucht?







Donnerstag, 1. Juni 2017