Everybody's fucked in their own special way

Sonntag, 16. Juni 2024

Kartoffelblüte

 Mal wieder ein Versuch mit Kartoffeln nach längerer Pause.  Gelegt habe ich Afra, eine Sorte, die ich sehr mag. Mal schauen, ob es funktioniert.



Samstag, 15. Juni 2024

Leidenschaft

 Die Passionsblume hat dieses Jahr nicht nur Blüten, sondern bildet auch Früchte aus. Die letzten Jahre hat sie die immer recht schnell grün abgeworfen, aber jetzt ist da eine gelbe Frucht.



Die Hoffnung auf eine Passionsfrucht oder Maracuja wurde aber schnell enttäuscht, Wikipedia meint, dass die Früchte unserer Sorte, der Blauen Passionsblume "vom Geschmack her eher ungenießbar" seien. Das ist auch eine Formulierung, über die man lange nachdenken kann.

Freitag, 14. Juni 2024

Götter in der Bundestagsverwaltung

 Zumindest Götterbäume, die entlang des Schiffbauerdamms überall aus dem Boden schießen. Offenbar gefällt ihnen das wärmere Klima, irgendwann haben sie dann Berlin Mitte übernommen.



Dienstag, 11. Juni 2024

Die Katzen von Syros und die Katzen von Antiparos

 Auf den griechischen Inseln gibt es viele Katzen. Zu einem Urlaubsaufenthalt gehört deswegen auch, dass man sich möglichst rasch nach Trockenfutter umsieht, um etwas für die Streunerkatzen zu haben, die sich oft nur aus den Mülltonnen ernähren. Als ich letztes Jahr in Syros war, dauerte es zwei Tage, bis ich einen Laden mit Tierfutter fand. Die Katzen waren aber erstaunlich uninteressiert, wenn ich ihnen etwas hinwarf. Bei meinen Wanderungen fiel mir auch auf, dass an den Straßen, weitab von den Ortschaften, neben den Mülleimern mit Steinen beschwerte Plastikschalen voll Wasser standen. Irgendjemand sorgte dafür, dass die wilden Katzen zu essen und zu trinken hatten. Da waren Touris mit billigen Katzenleckerli nicht so interessant. (Etwas anderes, wenn man in der Taverna saß und Fisch auf dem Teller hatte.) Auf Syros gibt es wohl eine Katzenstation mit vielen Helfern. Ich musste zwar das Futter dann noch weiter tragen, es war aber ein beruhigendes Gefühl.


Und auf der nächsten Insel, Antiparos, konnte ich es gut brauchen. Hier gab es die üblichen Rotten von Mülleimerkatzen, mit Verletzungen, dürr und hungrig. Am Kastro im Ort konnte ich für die Abendspeisung sorgen. Bei den Wanderungen blieben die Katzen auf Abstand, stürzten sich aber auf das Futter, wenn ich mich wieder entfernt hatte. Sie hatten wohl Grund, Menschen gegenüber misstrauisch zu bleiben.


Welchen Unterschied es machen kann, auf welcher Insel man geboren wird.

Als ich versuchte, ein paar Wege an der Nordseite der Insel, die ich vor Jahrzehnten schon gegangen bin, wieder zu finden, hatte ich eine verstörende Begegnung. In einem Feld sah ich von weitem eine weiße Katze, ich ging auf sie zu, nahm die Tüte mit dem Futter in die Hand und wollte ihr etwas zuwerfen. Sie drehte ihren Kopf, und ihre Augen waren rote Flecken, war es eine Entzündung oder eine Verletzung, ich weiß es nicht. Sie schien mich mit den blutigen Augen anzusehen, setzte zu einem Schrei an, und verschwand bevor ich ihr etwas zuwerfen konnte. Ich bin (auch wenn sich das hier manchmal anders liest) nicht sonderlich geneigt, in Ereignisse viel hinein zu lesen, aber dieser Moment verfolgt mich seitdem.


Denn eigentlich geht es nicht um Katzen. Ich hatte lange gezögert, wieder in die Ägäis zu fahren, weil die Ägäis inzwischen ein Ort ist, an dem Leute auf der Flucht ertrinken oder in Lagern gehalten werden. Sie treffen auf ein Grenzregime, für das es wichtiger ist, dass möglichst wenige kommen und bei dem inzwischen zweitrangig ist, ob und wie viele Leute ums Leben kommen. Ich habe in den letzten Jahren mit Trauer gelesen, an welchen Orten, die ich gekannt habe, die Leichen angespült wurden. Mit der Zeit habe ich erkannt, dass es wenig Sinn hat, den griechischen Staat verantwortlich zu machen. Er führt aus, was anscheinend alle anderen in der EU für sinnvoll halten. Man will nicht genauer hinsehen oder sich selbst die Hände schmutzig machen, aber hält es schon für richtig, dass nicht mehr so viele kommen. Auch wenn das heißt, dass Leute ertrinken, dass Menschen wieder ins offene Meer geschickt werden. Man muss ja keine Geheimdossiers stehlen, um das zu wissen, es lässt sich alles nachlesen. Und ich wüsste keinen Ort in Europa, der von dieser Schuld unbelastet wäre. Es ist alles bekannt, aber es wird nicht richtig darüber gesprochen, über diese Übereinkunft, dass es hinzunehmen sei, Leute sterben zu lassen, weil sie hier nicht sein sollen. Wir finanzieren Frontex, die Beteiligung daran ist nun eigentlich unabhängig davon, wo man sich befindet, ob in den Bergen oder auf einer Insel. Aber die unmittelbare Nähe zu dem mörderischen Meer, macht diese Dissoziation deutlicher.

Also beschloss ich, wieder in die Ägäis zu fahren, im Bewusstsein, dass diese versteckte Wirklichkeit hier eher sichtbar werden könnte. Lange saß ich in Syros bei dem Denkmal für die ertrunkenen Seeleute, bei der γοργόνα, der Meerjungfrau. Wie kann es sein, dass es Menschen gibt, die immer gerettet werden müssen, und andere, bei denen das nicht vorgesehen ist? Was macht uns so sicher, dass wir, wenn wir uns einmal auf eine Sortierung einlassen, nicht selbst mal auf der falschen Seite sind?



Die weiße Katze mit den blutigen Augen schrie am 19.05.2023, unweit vom Theologos-Strand im Norden. An diesem Strand wurde ein paar Tage später die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie war mit 16 anderen Menschen am 26.05.2023 mit einem Boot vor Mykonos gekentert. Es ist schon bemerkenswert, dass sich zu diesem Tod noch eine Zeitungsnotiz findet, zu alltäglich ist ein solcher Tod inzwischen. Wer sie war, wo sie herkam, wird man wohl nicht mehr erfahren.






Sonntag, 9. Juni 2024

Wer kann die Brandstelle angeben?

 


Da sich der Melder vor Frank-Walters Schloss befindet, ist die richtige Antwort: "Herr Buprä, dir brennt der Kittel.")

Freitag, 7. Juni 2024

Dreckbären

 Ich schaue am Morgen um sechs in den Garten, die Wiese, die Tomaten und die Kapernknospen anzusehen. Der Kater liegt mit lecht gesträubtem Fell auf der Terrasse, ich schaue in seine Blickrichtung..Was ich zunächst als die graue Katze des Nachbarn vermute, ist tatsächlich ein Bärchen, das durch den Garten läuft. Es wirft mir einen Blick zu, der besagt, dass es nun gar keinen Bock auf nähere Bekanntschaft mit mir hat, und verschwindet zur Straße. 

Ich sehe lauter dreckige Pfotenabdrücke auf unserer Gartenbank. Das Bärchen hat wohl nach Essen gesucht und dabei unseren Beutel mit Lavendel inspiziert, der als  Mückenschreck rumliegt. Wie die Bärchen so ein Saubermannimage haben, obwohl sie so einen Dreck machen, ist mir ein Rätsel.



Donnerstag, 6. Juni 2024

Premieren

 Merkwürdiges Gartenwetter. Einiges wächst nicht so wie gewünscht, auch der späte Frost hat einiges kaputt gemacht.

Aber: das erste Mal, dass Kapern gut bei mir gedeihen. Ich könnte die Knospen jetzt ernten und einlegen, aber ich warte lieber und schau mir dann die Blüten an.



Mittwoch, 5. Juni 2024

Juni

 Ich könnte jetzt die Bilder der letzten 12 Jahre durchsehen und für jedes Jahr feststellen, wann die Königskerzen am Nordbahnhof das erste Mal geblüht haben. Mit Home Office wird die Chronik etwas ungenauer, aber ich habe sicher jedes Jahr fotografiert.

Dieses schnelle Hochschießen, die weichen Blätter, die verschwenderischen Blüten: die Pflanzen werden mir nie langweilig. Spannend finde ich, dass viele Menschen diese auffälligste und raumgreifendste Pflanze einfach übersehen. Aber wenn man einmal bewusst eine Königin gesehen hat, findet man plötzlich überall welche. Und immer ein Grund stehenzubleiben.



Montag, 3. Juni 2024

Für Sie getestet

 Durch so einen Spalt passt genau ein Handy. (Glücklich, wer Nachbarn mit gut ausgerüstetem Werkzeugschrank hat.)



Sonntag, 2. Juni 2024

Was nur wenige wissen:

 In Berlin wurde nicht nur das Stadtschloss wieder aufgebaut, am Invalidenpark wurde auch der Originalthron von Kaiser Wilhelm II wieder restauriert. Seine Hoheit pflegte hier abends zu sitzen und, nachdem er an der Mauer der damals noch stehenden Gnadenkirche sein kaiserliches Wasser abgeschlagen hatte, munter ein Pfeifchen zu rauchen.



Die Sage will es, dass einmal eine Person kommt, deren Hintern genau in den Thron passt. Dann erfüllt sich die Prophezeiung und es öffnet sich der Teufelsberg und Kaiser Wilhelm, Harald Juhnke sowie Günther Pfitzmann erscheinen wieder und übernehmen das Amt des Regierenden Bürgermeisters, Bischofs von Berlin sowie des Datenschutzbeauftragten. Im Fernsehen kommt dann nur noch Drei Damen vom Grill und allet wird wieder knorke bzw. schnafte.

Samstag, 1. Juni 2024

Donnerstag, 30. Mai 2024

Nicht gut

 Neuer Gast am Bürofenster: Eine Elster bedient sich an den Rosinen. Elstern und Krähen mag ich eigentlich nicht im Innenhof haben, wenn die Amseln dort brüten. Die Elster hat sich aber schnell wieder verzogen, hoffen wir, dass es ein einmaliger Besuch bleibt.



Sonntag, 26. Mai 2024

Etwas, was ich über Jahre zu vermeiden versucht habe

 Frau Ackerbau hat eine Astschere gekauft. Ihr war nicht klar, dass ich das bislang vor allem deswegen nicht gemacht habe, weil ich Angst hatte, dass ich dann überall Äste sehe, die man wegzwicken könnte.

(Meine Angst war berechtigt.)

Samstag, 25. Mai 2024

Engel von hinten

 Tatsächlich wohl eine meiner frühesten Erinnerungen: Wie ich schon als Dreijähriger nicht verstanden habe, wofür die Befreiungshalle in Kelheim gut sein soll. 



Freitag, 24. Mai 2024

Das Kuchenbuffet

 Frau Ackerbau erwägt, einen Kuchen zum Auskühlen über die Nacht auf die Terrasse zu stellen. Ich gebe zu Bedenken, dass das die Bärchen freuen wird  Frau Ackerbau weist darauf hin, dass sie den Kuchen in einer verschlossenen Plastikform auf die Terrasse stellen wird, eine Plastiksteige darüber legen wird und das Ganze mit einer Decke tarnen wird.

Die Bärchen:



(Einen Verschluss der Kuchenform haben sie nicht aufbekommen und deswegen gleich abgerissen.)

Die Tarnung hat aber dazu geführt, dass der Kuchendiebstahl soviel Lärm gemacht hat, dass Frau Ackerbau aufgewacht ist und das Bärchen noch vertreiben konnte, bevor der ganze Kuchen weg war.

Dienstag, 21. Mai 2024

Die Kritiker des ersten Hauptsatzes der Thermodynamik treffen sich heimlich auf dem Rewe-Parkplatz

 

 
(Weitere Begebenheiten vom Rewe-Parkplatz finden sich hier. Der Pixelrobert ist auch so nett, mich den „feinen“ Herrn Ackerbau zu nennen. Schön, dass es noch Ecken im Internet gibt, die noch nicht verroht sind!)

Montag, 20. Mai 2024

The Spider and the Butterfly

 Gestern im Garten aufgeräumt. Aus irgendwelchen Gründen gab es bei uns viele Platten, die irgendwo gegen die Wand gelehnt wurden. Wie ich jetzt weiß, sind das alles Biotope. Die Pankower Spinnenwelt ist jetzt etwas sauer auf mich. 

Die Kollegin auf dem Bild muss sich jetzt einen anderen Winkel suchen, um Falter zu töten.



Sonntag, 19. Mai 2024

Zitronenbaum, dritter Versuch

 Ein paar Monate an die Seite stellen, sie treiben immer noch mal aus, man muss nur Geduld haben. Diesen Winter gebe ich mir mehr Mühe, versprochen.



Samstag, 18. Mai 2024

Farbe

In der Früh erwacht, am Abend schon wieder weg. Aber zwischendrin gibt es Farbe.



Freitag, 17. Mai 2024

Spatzi

 Die Eibenhecke am Verkehrsministerium ist bei den Spatzis nicht mehr beliebt (wie zu erwarten war). Sie bedienen sich jetzt an den Pflanzen vor dem Naturkundemuseum.



Mittwoch, 15. Mai 2024

I need to start a garden (journal)!

 Ein Link, das durch meine Timeline gespült wurde, beschäftigte sich mit dem Wert von Tagebüchern verschiedenster Art. Die Autorin versuchte anhand des Gartentagebuchs ihres Vaters zu rekonstruieren, wann und wie die Ehe der Eltern gescheitert war, die kryptischen Einträge halfen aber nicht viel weiter. Gleichwohl empfahl sie, Tagebücher auch über weniger persönliche Dinge zu führen. Mich braucht man ja hier nicht zu überzeugen. ist doch dieses Blog auch ein Garten- und Reisetagebuch, auch wenn das meiste nicht auf den Seiten steht. Aber in dem Blog kann man erfahren, dass schon einmal vor einigen Jahren die Blätter der Feige erfroren sind ( ich hatte das vollkommen vergessen), wann im jeweiligen Jahr die Königskerzen geblüht haben und wann ich jeweils die erste Tomate geerntet habe. (Die Jahre mit Blogpause reißen da ein gewisses Loch in die Chronik.)

Das Blog ist natürlich zu umfangreich, um noch irgendetwas zu finden, und die Tags sind von mir ja ebenso zahlreich wie sinnfrei vergeben worden, dass sie auch nicht unbedingt weiterhelfen. Wenn man ein bisschen mehr am Stück lesen will, sind aber die folgenden Tags hilfreich: Unter Sellmals finden sich die ganzen Erinnerungsstücke, die Geschichten aus alten Tagen. In eigener Sache enthält die Reflektionen über das Blog und das Bloggen, Jag är en idiot die eher dämlichen Scherzposts, internetbezogen gerne auch unter The Interwebz ist doof

Ach ja: Die Königskerzen sind bald so weit.



Dienstag, 14. Mai 2024

Beschreibung eines Kampfes

 Nach der Rückkehr liegen Federn um das Vogelhaus. Grau, einige Daunen, von der Größe eher junge Taube als Spatz. Wie immer gilt der erste Blick dem Federkiel: Spitz, nicht abgebissen, Federn auch nicht angebissen. Das heißt, dass es wohl nicht die Katzen, sondern eher die Krähen oder andere Raubvögel waren. 

Trotzdem nicht schön.



Montag, 13. Mai 2024

Erinnerungen

 Plätze, an denen man lange nicht war. Orte, die man als Kind kannte. Der Besuch bringt Erinnerungen, manchmal auch eine verspätete Erkenntnis, dass eine Geschichte tatsächlich ganz anders war, als man sie in Erinnerung hatte.



Das Wirtshaus, rechts von der Tür die Gaststube, links der Kramerladen. Wenn Opa am Stammtisch saß, sammelten M. und ich unsere Pfennige und kauften im Laden Pfennigbrause. U., die sie verkaufte, hatte dann irgendwann keine Lust mehr, die Brausestücke abzuzählen, und schob einfach eine Handvoll rüber. M. und ich zählten dann danach gründlich und freuten uns, wenn wir ein paar mehr bekommen hatten. An X., den Wirt, kann ich mich noch erinnern, aber inzwischen kann man nur noch versuchen, anhand der Grabsteine am Friedhof zu erahnen, was alles passiert ist. Meine Großeltern sind seit dreißig Jahren tot, seitdem war ich nur noch selten hier.



Gegenüber der Hammerschmiede der verfallene Hof, man sieht noch die Sonne am Giebel. Ich weiß noch, in den 70ern war das ein merkwürdiger Anblick im bayerischen Dorf. Die Erwachsenen redeten darüber, dass da eine Kommune sei, wahrscheinlich nur eine Wohngemeinschaft. Aber rätselhaft für uns Kinder, dass sich anscheinend hinter der freundlich lachenden Sonne gefährliche Dinge verbargen. Nun ist nicht mehr viel übrig. Im Hof steht ein Ford Granada, so einen habe ich auch schon Jahrzehnte nicht mehr gesehen. Er sieht aus, als hätte man dick über den Rost lackiert.



In der alten Kirche. Früher war da ein Pfarrer, der weiter die Messe auf lateinisch hielt, und meist angetrunken war. Als Kind fand ich vor allem spannend, dass der Gottesdienst keine halbe Stunde dauerte. Als ich jetzt wieder in der engen Bank sitze, stelle ich fest, wie tief die barocke Ausstattung in meinem Kopf verankert war. Der St. Florian, mit absurdem Schnurrbart, roten Bäckchen und einer Phantasie-Landsknecht-Uniform mit Federn am Helm, kippt einen Krug Wasser auf ein winziges brennendes Haus. Ich habe damals nicht verstanden, was das bedeuten könnte. Der linke Seitenaltar ist heute abgedeckt, ich weiß nicht warum. Mir fällt ein, dass da wohl ein Sebastian war, ein halbnackter Jüngling, von Pfeilen durchbohrt. Wie bei allen kleinen Barockkirchen, kann man davon ausgehen, dass die Modelle die Dorfschönheiten waren. Ob von damals mein Interesse an der Ikonographie kommt?



Inzwischen sitzen nicht mehr die Frauen links und die Männer rechts. Bei der Flurprozession wird aber noch getrennt. Weil Muttertag ist, müssen die Männer aber am Schluss gehen, und die Frauen kommen nach dem geistlichen Personal.

Sicherheitshalber schaue ich im Kalender noch einmal nach dem aktuellen Jahr.

Donnerstag, 9. Mai 2024

Der zweite Anlauf

Die Feige treibt wieder aus. Wird ja jetzt nicht noch einmal richtigen Frost geben, Eisheilige (wenn es die überhaupt noch gibt) hält die Feige noch aus. Und wenn nicht, dann treibt sie halt noch einmal aus. Feigen sind ohnehin Diven, schmeißen Blätter, kriegen wieder welche.



Mittwoch, 8. Mai 2024

Nach fünf Jahren

 Die abgestorbene Hecke vor dem Verkehrsministerium wird jetzt ersetzt. Es kommt eine frische Eibenhecke her. Soll keiner sagen, da passierte nichts.



Ob das auch den Spatzis gefällt? Heute saß nur ein tschilpender Spatz in der Hecke. 

Dienstag, 7. Mai 2024

Im hohen Gras

 Der Kater findet gut, dass eine Gartenecke nicht mehr gemäht wird. Nach zwei Jahren wird es auch ganz interessant auf der Fläche, der Löwenzahn ist weitgehend verschwunden, es finden sich merkwürdige Gräser und Blümelein.



Montag, 6. Mai 2024

Der Garten übertreibt

 Der Rotdorn, den ich letzten Herbst schon fast aufgegeben hatte, gibt sich Mühe und blüht. Kann mich nicht erinnern, ihn schon einmal so intensiv gesehen zu haben, bei dem Bild ist nichts nachgefärbt, der blüht halt so. Darf er auch, bei uns im Garten macht ja eh jeder was er will.