(Falls Ihr Euch fragt, was das soll: J.J. hat den Witz sofort verstanden.)
Everybody's fucked in their own special way
Dienstag, 6. August 2013
Montag, 5. August 2013
Alte Bekannte (2)
(Besorgtes Flüstern: Der wird doch nicht zum d r i t t e n Mal darüber schreiben, wie er diesen merkwürdigen Stechapfel dann doch nicht jätet.
Ernüchternde Antwort: Doch.)
Aus der Stechapfelblüte ist inzwischen die charakteristische Frucht geworden, also eigentlich höchste Zeit, das Giftzeug auszurupfen. Aber, was muss ich sehen: Neben der Pflanze steht ein kleines Stechäpfelchen! Das kann ich doch nicht zur Waisen machen!
(Fortsetzung folgt)
Ernüchternde Antwort: Doch.)
Aus der Stechapfelblüte ist inzwischen die charakteristische Frucht geworden, also eigentlich höchste Zeit, das Giftzeug auszurupfen. Aber, was muss ich sehen: Neben der Pflanze steht ein kleines Stechäpfelchen! Das kann ich doch nicht zur Waisen machen!
(Fortsetzung folgt)
Aber es gibt noch weitere alte Bekannte, die im Garten wieder auftauchen: Der Schwarze Nachtschatten, zum Beispiel. Hier habe ich aber offenbar einmal effizient gejätet, weil ich dieses Jahr nur eine Pflanze gefunden habe, wo letztes Jahr noch hunderte waren. Mein Post zum Schwarzen Nachtschatten vom letzten Jahr ist übrigens immer noch sehr beliebt, besonders bei Leuten, die über Google herausbekommen wollen, ob man aus den Früchten Marmelade machen kann. Wie alle, die über Google zu mir kommen, werden sie aber hier leider nicht schlauer.
(Letzthin landete jemand mit der Suchanfrage "Was bedeutet Schlüppi Arbeit " bei mir. Entweder ist das die selbstreferenzielle Hölle oder hier passieren sehr merkwürdige Dinge).
Sonntag, 4. August 2013
Kulturhauptstadt Münster
Es gibt bestimmte Berliner Reflexe, denen man sich auch als Zugereister nicht entziehen kann. Dazu gehört die Überzeugung, dass alles in Berlin eigentlich größer, besser und schöner ist.
(Vor einigen Jahren beim Besuch in Bayern: J.J. wird vor einer herumfliegenden Wespe gewarnt. J.J.: " In Berlin haben wir aber größere Wespen!")
Deswegen hat es mich auch getroffen, als ich auf folgenden Zeitungsbericht der Westfälischen Nachrichten aufmerksam wurde: In Münster soll es etwa 60.000 aufgegebene Fahrräder geben, die nur so vor sich hinrosten. Das wären immerhin 10% des gesamten Fahrradbestandes in Münster.
Nun habe ich ja hier immer wieder die herren- und damenlosen Fahrräder Berlins dokumentiert, aber dass es davon 60.000 in der Hauptstadt geben sollte, halte ich für wenig wahrscheinlich. Kann es denn sein, dass wir hier von Münster übertroffen werden? Gerade in Bezug auf diesen innovativen Zweig der Performancekunst! In Münster werden angeblich auch jedes Jahr 1.000 Fahrräder von der Stadtverwaltung verschrottet. Auch diese Quote werden wir in Berlin kaum schaffen, dazu brauchen die Bezirksämter hier einfach zu lange....
Muss mal überlegen, ob ich hier etwas für die Rettung der Ehre der Hauptstadt tun kann. Aber 60.000 Fahrräder - da bin ich schon ein paar Nächte unterwegs.....
(Vor einigen Jahren beim Besuch in Bayern: J.J. wird vor einer herumfliegenden Wespe gewarnt. J.J.: " In Berlin haben wir aber größere Wespen!")
Deswegen hat es mich auch getroffen, als ich auf folgenden Zeitungsbericht der Westfälischen Nachrichten aufmerksam wurde: In Münster soll es etwa 60.000 aufgegebene Fahrräder geben, die nur so vor sich hinrosten. Das wären immerhin 10% des gesamten Fahrradbestandes in Münster.
Nun habe ich ja hier immer wieder die herren- und damenlosen Fahrräder Berlins dokumentiert, aber dass es davon 60.000 in der Hauptstadt geben sollte, halte ich für wenig wahrscheinlich. Kann es denn sein, dass wir hier von Münster übertroffen werden? Gerade in Bezug auf diesen innovativen Zweig der Performancekunst! In Münster werden angeblich auch jedes Jahr 1.000 Fahrräder von der Stadtverwaltung verschrottet. Auch diese Quote werden wir in Berlin kaum schaffen, dazu brauchen die Bezirksämter hier einfach zu lange....
Muss mal überlegen, ob ich hier etwas für die Rettung der Ehre der Hauptstadt tun kann. Aber 60.000 Fahrräder - da bin ich schon ein paar Nächte unterwegs.....
Samstag, 3. August 2013
Die erste San Marzano-Tomate
...gerade geerntet.... sagen wir mal so: zu wässrig ist sie nicht, aber irgendwie fehlt doch was....
(Mal schauen, ob die nächsten etwas tomatiger sind)
Aus dem Ziergarten:
Zwei beeindruckende Blüten:
Der Romana-Salat
Der Romana-Salat
und der Broccoli:
(Diese Erfolge bleiben dem faulen dem geduldigen Gärtner vorbehalten)
Freitag, 2. August 2013
Schwedische Streetart
Unterwegs auf einer Nebenstrecke in Blekinge stellen wir fest, dass sich hier wahre Autofahrdramen abgespielt haben müssen: lange Bremsspuren, von einer Fahrbahnseite zur anderen. Mit der Zeit wird es aber merkwürdig, dass gerade auf dieser Strecke so viele Extrembremsungen notwendig sein sollten. Spätestens, als wir über 300 m akkurat gebremste Schlangenlinien fahren, wird uns klar, dass da etwas anderes dahinter stecken muss. Ich vermute, das ist ein Zeitvertreib gelangweilter männlicher Dorfjugend* an Orten, wo's zu wenig Häuserwände zu beschmieren gibt.
Reifenhändler in Blekinge. Das wär a gmåhde Wiesn!
Reifenhändler in Blekinge. Das wär a gmåhde Wiesn!
*damit kenne ich mich aus
Donnerstag, 1. August 2013
Berge explodieren, Schuld hat der Präsident
Große Dinge kündigen sich (mal wieder) an.
Das Bügelbrett in der Invalidenstraße ist plötzlich verschwunden und wurde noch nicht durch anderen rätselhaften Müll ersetzt (mal abwarten...).
Und: Unvermittelt hat man auf einem Teilstück der Invalidenstraße begonnen, Straßenbahnschienen zu verlegen (zwar zunächst nur eine Spur und auf gerader Straße mit sanfter Kurve, aber immerhin! immerhin!).
Spannend ist, dass im nördlichen Teil der Invalidenstraße die Straßenbahnschienen links liegen, während es im Süden offenbar auf der rechten Straßenseite weitergehen soll. In Berlin kann man ja nie so sicher sein, ob das auch so geplant war. Mir wird also nicht langweilig werden.
Das Bügelbrett in der Invalidenstraße ist plötzlich verschwunden und wurde noch nicht durch anderen rätselhaften Müll ersetzt (mal abwarten...).
Und: Unvermittelt hat man auf einem Teilstück der Invalidenstraße begonnen, Straßenbahnschienen zu verlegen (zwar zunächst nur eine Spur und auf gerader Straße mit sanfter Kurve, aber immerhin! immerhin!).
Spannend ist, dass im nördlichen Teil der Invalidenstraße die Straßenbahnschienen links liegen, während es im Süden offenbar auf der rechten Straßenseite weitergehen soll. In Berlin kann man ja nie so sicher sein, ob das auch so geplant war. Mir wird also nicht langweilig werden.
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