Die Kinder sind eine Woche bei den Großeltern, das Haus ist leer und ruhig.
So war das also vor zwölf Jahren.
Gruselig.
Everybody's fucked in their own special way
Sonntag, 30. Juni 2013
Die erste Tomate
Das erste Rot sieht man bei den Roten Johannisbeeren, einer dieser Sorten, die man nicht ausgeizen muss und die auch ungeschützt stehen können. Dafür gibt es nur sehr kleine Früchte (davon dann aber Hunderte). Das erste Exemplar schmeckte auch schön süß, hoffentlich der Auftakt zu einer guten Tomatensaison.
Samstag, 29. Juni 2013
Stuttgartisierung
Im Rahmen der unsäglichen Schwabendebatte in Berlin wird ja häufiger die Befürchtung geäußert, Berlin könnte ein zweites Stuttgart werden, wenn sich die Zugezogenen mit ihren Gepflogenheiten durchsetzten. Ich hatte jetzt die Gelegenheit, eine Nacht in Stuttgarts Zentrum zu verbringen und kann Entwarnung geben:
Auch in Stuttgart werden liebgewordene Berliner Bräuche gepflegt, wir haben da nichts zu befürchten. So musste ich auf dem Weg zum Hotel an einem jungen Mann vorbei, der sich mitten auf die Straße stellte und hinpisste, während sein Kumpel interessiert zusah. Nachts von drei bis fünf wurden wichtige und laute Diskussionen vor meinem Fenster geführt, am Morgen kam ich auf den ersten 20 m Weg an zwei kaputten Rotkäppchensekt-Flaschen und mehreren leeren Wodkaflaschen vorbei (das erklärt zumindest, warum die Diskutanten in der Nacht so undeutlich klangen).
Aber kein Wunder in einer Stadt, die solch rüde Wanddekorationen hat (mittelalterlicher Pogo? Kickboxen zu Zeiten der Reformation? Ich weiß es nicht):
Auch in Stuttgart werden liebgewordene Berliner Bräuche gepflegt, wir haben da nichts zu befürchten. So musste ich auf dem Weg zum Hotel an einem jungen Mann vorbei, der sich mitten auf die Straße stellte und hinpisste, während sein Kumpel interessiert zusah. Nachts von drei bis fünf wurden wichtige und laute Diskussionen vor meinem Fenster geführt, am Morgen kam ich auf den ersten 20 m Weg an zwei kaputten Rotkäppchensekt-Flaschen und mehreren leeren Wodkaflaschen vorbei (das erklärt zumindest, warum die Diskutanten in der Nacht so undeutlich klangen).
Aber kein Wunder in einer Stadt, die solch rüde Wanddekorationen hat (mittelalterlicher Pogo? Kickboxen zu Zeiten der Reformation? Ich weiß es nicht):
Freitag, 28. Juni 2013
Eight Miles High. Not.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass man eigentlich blind durch die Stadt geht: Seit über 10 Jahren gehe ich fast jeden Tag durch die S-Bahn-Unterführung an der Wollankstraße. Gestern ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass dort eine Plakette angebracht ist, die die Höhe angibt (keine Ahnung, warum man solche Schilder einmal angebracht hat).
In Pankow leben wir also 42 m über dem Meeresspiegel.
In Pankow leben wir also 42 m über dem Meeresspiegel.
Donnerstag, 27. Juni 2013
Das Planschbecken am Nordbahnhof...
... wird offensichtlich gerade umgestaltet.
(Wer wissen will, wie das einmal aussah, kann hier nachsehen.)
Mittwoch, 26. Juni 2013
Dienstag, 25. Juni 2013
Kartoffelblüte
Neulich hatte ich einmal wieder ein Gespräch mit Evil Mastermind Kyle Rixton, der meinte, mein Blog beschäftige sich ja ohnehin nur mit Kartoffeln und sei deswegen nicht seine Auffassung von Kurzweil. Wäre ich schlagfertig, hätte ich entgegnet, dass es doch auch um Müll, Unkraut und Tomaten gehe. Aber im Prinzip hat er ja Recht.
Deswegen ein Bild der ersten Kartoffelblüten bei uns im Garten (müssten von der Duke of York und der Mayan Twilight sein):
Deswegen ein Bild der ersten Kartoffelblüten bei uns im Garten (müssten von der Duke of York und der Mayan Twilight sein):
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