Everybody's fucked in his own special way

Freitag, 19. Mai 2017

Vollflorist (2)


Eine alte Tradition: In irgendeinem alten Kübel wächst unbemerkt irgendein Grottenstengel heran, während die betreuten Kräuter vor sich hinmickern und freudlos verrecken.

Hier im Bild: eine unvermittelt empor geschossene [sollte ich das noch einmal kurz nachschlagen? Ach, nö, lang und gelb, was soll das schon sonst sein.] Königskerze Dingens. Nie gepflanzt, nie gegossen, nie betreut. Weiß der Teufel, wo die herkommt. Fragt nicht, wie gerade meine gehätschelten Tomätchen aussehen.

Kommentare:

  1. Hallo lieber Vollflorist

    Beeindruckende Höhe des Grottenstengels! Aber das ist keine Königskerze. Sieht eher nach Senf/Raps oder einem damit verwandten Gewächs aus. Lieber Gruss, Anne

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    1. Du hast natürlich recht. Ich bin zu gschlampert bei manchen Dingen.

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    2. Dingens ist eine adäquate Umschreibung, für vieles ...

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  2. Wie du säest, so wirst du ernten.

    Marcus Tullius Cicero

    ... Ausnahmen bestätigen die Regel
    und beim -> Vollflorist (ړײ)
    habe ich nie und nimmer
    -> Vollpfosten (ړײ) assoziiert ! *zwinker*

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  3. Ist halt "wilde" Natur, die Kräuter und Tomaten sind vielleicht schon zuviel gezüchtet/ verhätschelt.

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    1. Sind halt Weicheier, meine Tomaten. Seufz.

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  4. Ich tippe auf Barbarakraut.

    Kann man auch essen, also sag einfach, dass du es absichtlich angepflanzt hast... hehe...

    Das Barbarakraut ist weltweit in gemässigten Breiten heimisch. Die mehrjährige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler wird bis zu 90 Zentimeter hoch.

    Die Blätter des Barbarakrauts kann man als spinatähnliches Wildgemüse verwenden. Man kann es in Butter dünsten.

    Es schmeckt ähnlich wie Kresse und kann bis in den Winter hinein geerntet werden, was ihr auch den Namen "Winterkresse" eingebracht hat.

    Durch seinen Vitamin-C-Gehalt vertreibt das Barbarakraut Frühjahrsmüdigkeit.

    Dank seiner Bitterstoffe fördert das Barbarakraut die Verdauungstätigkeit.

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    1. Die Menge bietet keine ausreichende Grundlage für eine Mahlzeit, also Samen erneut aussäen, falls essbar.

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    2. Die Grottenstengel säen sich schon selbst aus, da muss man nicht viel machen...

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    3. Das wird das gleichnamige Licht meines Lebens freuen! Jetzt müssten wir nur mal noch Barbara­kraut­blätter zum Dünsten her­krie­gen.

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