Everybody's fucked in his own special way

Mittwoch, 20. September 2017

Im Wald

Schwammerl gab's ja, wenn auch kaum die, die ich suchte.









(Aber sind diese Pril-Blumen-haften Baumschwammerl nicht wunderbar?)



(Spinnen gab es auch. Ich war froh, wenn ich sie sah, weil sie mir dann wenigstens nicht mit Netz im Gesicht klebten.)

Dienstag, 19. September 2017

Besuch im Nebenzimmer (26)

Was war denn in den letzten Monaten im Zweitblog los? Der letzte Überblick ist ja auch schon ein viertel Jahr her.


Leider gab es Material für die Rubrik, die ich am wenigsten mag: die Nachrufe. Gestorben sind Fred Smith, der frühere Gitarrist der DC-Band Beefeater, und Grant Hart, der frühere Schlagzeuger von Hüsker Dü. Beide waren einflussreich, leider nicht kommerziell erfolgreich. Beide sind viel zu früh gestorben, beide nicht in Umständen, die man irgendjemand wünschen möchte. Wer sie bislang nicht kannte, kann sie in den Beiträgen kennen lernen. Auch eine andere Rubrik fand einige Beiträge: Überblicke über bestimmte Themen in der Musik. Da kann man z.B. einiges über die Waschbären in der Populärmusik lernen (schlimm! ganz schlimm!), über den bedauernswerten Stand der Behandlung von Gemüsethemen in der Punkmusik (dafür habe ich mir wirklich schlimme Sachen anhören müssen, nicht zuletzt diejenigen, die mir Frau Kirschblüte vorgeschlagen hat).  Schließlich eine sehr kurze Betrachtung über Lieder über Stuhlgang und Krankheiten. Zudem gab es einen Kommentar zu Brexit, mit einem sehr schönen deutschen Artikel der Boulevard-Drecks-Zeitung Sun. Ein Artikel, in dem sich (im Original!) Zeilen wie solche finden: "Was hoffen sie, mit ihren täglichen Stacheln, ihren giftigen Briefings, ihren Schweinkopf-Unnachgiebigkeit und exorbitanten Bargeldansprüchen zu erreichen?" ist natürlich bestens geeignet, einen Einblick in die britische Seele zu geben. Was man sich auch einmal ansehen sollte: Ein kurzer Beitrag zu dem Youtube-Künstler DeChangeman, der tatsächlich eine Vielzahl von interessanten und witzigen Dingen macht, die auch Leuten, die keine Teenager mehr sind, gefallen können. Seine Serie "Die Autoren" ist auf jeden Fall ein Angucktipp. Bei der Musik gab es das Lied vom rosafarbenen Flamingo aus den Frühzeiten des Ami-Hardcore-Punks. Immer noch schön, aber mit einem sehr vogelfeindlichen Text. Ansonsten ein paar Schellackplatten, ausgegraben bei Archive.org. Eine schöne Platte von 1927 "Mr. Schulz comes back again (with his boom! boom! boom!)" über das unerwartete Comeback eines Herrn Schulz. Das schöne Lied von den "Golden slippers", das alle kennen, die sich den Kleinen Lord an Weihnachten angucken, auch aus den Zwanziger Jahren. Ein schöner Blues aus den Vierziger Jahren, in dem sich Brownie McGhee beklagt, dass andere Leute seine Tomaten pflücken. Endlich mal etwas thematisch passendes! Schließlich Wahnsinn aus den Dreißiger Jahren mit dem Titel "Schnitzelbank". Offenbar von deutschen Auswanderern in den USA aufgenommen, man kann es nicht anders als unbeschreiblich nennen. Diejenigen, die es sich angehört haben, bekunden übereinstimmend, dass ihr Leben nicht mehr dasselbe war wie vorher. 

Nichts interessantes dabei? Vielleicht im nächsten Monat. Die gesammelten Inhaltsverzeichnisse findet man wie immer unter dem Tag "Nebenzimmer".

Montag, 18. September 2017

Splatter am Montag (2)

Letzte Woche gab es unter dieser Überschrift die Losung "Herz versprühen". Einen Tag später schickte mir Frater Mosses ein Bild, in dem man sieht, wie versprühte Herzen aussehen (nur für starke Nerven):



(Weitaus rätselhafter ist jedoch das zweite Bild, das er mir schickte. Auch im Süden der Republik scheinen merkwürdige Dinge vor sich zu gehen.)





Sonntag, 17. September 2017

Amor fou unter der S-Bahn-Wollankstraße





(Eigentlich habe ich mir dazu eine Geschichte ausgedacht, aber ich lass diese Fotos einfach so stehen. Sie sind unscharf, so dass jeder sich selbst überlegen kann, was drauf ist: Roboter, Außerirdische, Obstverkäufer.)

Samstag, 16. September 2017

Blick nach unten, Blick nach oben

Auch an der abgeranztesten Ecke von Weißensee findet man den Eingang zu sagenhaften Welten, wenn man nur nach unten oder nach oben sieht.



(Wenn man geradeaus sieht, bekommt man keinen Zugang zu sagenhaften Welten, sondern das Angebot eines Muffins, der seit längerem auf dem Verteilerkasten liegt. Mahlzeit!)


Freitag, 15. September 2017

Selbstreferentielle Vogelkacke



(Die Überschrift würde natürlich nur stimmen, wenn die Kleckse von einem Storch stammten. In der Wollankstraße eher unwahrscheinlich.)