Everybody's fucked in their own special way

Freitag, 12. Juli 2019

Handelt es sich um ein Fahrrad?



Fahrräder spielen seit Anfang an eine gewisse Rolle in diesem Blog. Zwar habe ich das Fahrradfahren in Berlin praktisch ganz eingestellt, da ich mich an den Verkehr hier nicht so recht gewöhnen kann, Fahrräder prägen aber die Stadtbild hier in ganz besonderer Weise. Nicht alle sind so mysteriös wie das einbetonierte Rad am Nettelbeckplatz, die Rad-Torsi säumen allerdings die Straßen wie Kamelknochen die Wüste.

Vielleicht müsste man die wahren Berliner Geschichten aus der Sicht von Rädern erzählen? Es gäbe vielleicht die Räder-Gruselgeschichten, in denen die gebrochenen Radgespenster plötzlich aus dem Dunkeln auftauchen oder gar die Zombie-Rad-Geschichten, bei denen sich die geschundenen Überreste auf einmal schweigend und torkelnd zu einer großen Masse vereinigen und Jagd auf die Menschen machen, die sie so achtlos am Straßenrand zurück gelassen haben. 

(Eigentlich wäre das eine schöne Blogaktion, eine Sammlung von Rad-Genre-Geschichten, aber ich fürchte, die Zahl der Mitwirkenden wäre sehr, sehr überschaubar.)



Kommentare:

  1. Habe 2 Fahrräder im Keller stehen
    und die könnten Geschichten erzählen... !

    Als Aufsatz in der Schule... "ein Klavier erzählt" ... bekam dafür eine 4- !!!

    (wie meistens und fast immer -> sehr ungerecht) (ړײ)

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    1. "Ein altes Fahrrade erzählt". Von mir bekämst du eine 1 mit *, Engelchen.

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    2. ... am mein ♥ *DICHliabanstrahl*

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  2. Diese gezeigten Fahrräder sind nur noch die Idee von Fortbewegung. Eigentlich nicht schlecht wenn Ruhe einkehren würde in die Geschäftigkeit der Berliner. Sieht gut aus, die "kühne Welle" des Fragmentes, auch die Zeichnung.
    Wie wärs mit einem Rad- Blog- Aktion, stelle ich mir lustig vor.

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    1. Ja, jeweils ein Radbild plus eine Geschichte. Aber wie gesagt, ich fürchte, da gibt es nicht mehr so viele, die mitmachen würden.

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  3. Hihi mein (Rad) Arbeitsweg durch Berlin geht zu 90% durch Kleingartenanlagen, das gefährlichste dort ist, das man dort langradelt und nicht grüßt, egal ob senilbettflüchtigen Rentner, Hund&Herrchen oder kleine Kinder die schon früh durch die Gegend flitzen.
    Frau Irgendwas ist immer

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    1. So kenne ich das auch von anderswo, aber Radeln in der Innenstadt erfordert stärkere Nerven als ich sie inzwischen habe.

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