Everybody's fucked in his own special way

Mittwoch, 31. Juli 2013

Das Bier zum Rasenmähen

Nachdem ich ja schon an anderer Stelle den Wein zur Gartenarbeit vorgestellt habe, ist mir in Schweden das Bier zum Rasenmähen in die Hände gefallen. Es heißt praktischerweise auch Rasenmâher (Lawnmower) und verspricht einen Geschmack "fein gehopft, wie ein frisch gemähter Sommerrasen". Wer hier ab und zu mitliest, weiß, dass ich so bekloppt bin und mir bei der Beschreibung so etwas natürlich kaufen muss. Irgendwie finde ich es beruhigend, dass es in Schweden offensichtlich ein ganzes Marktsegment solcher Bekloppten gibt (ich kann mir nicht vorstellen, dass sich in Deutschland außer mir besonders viele angesprochen fühlten...).

Die Dose enthält die Warnung, dass man das Bier nur während oder anstelle des Rasenmähens trinken dürfe. Schwierige Entscheidung....


Dienstag, 30. Juli 2013

Gesamtkunstwerk

Über die Jahre habe ich oft beim S-Bahn-Fahren diese hingeschmierten Buchstaben (SCH, TUR) an den Hausgiebeln des Weddings gesehen und immer gedacht, es handele sich hier nur um das übliche Berliner Graffiti-Gestammel. Bis ich vor kurzem einmal genauer hinsah und feststellte, dass dieser Künstler eine Botschaft hat, die sogar gar nicht deutlicher sein könnte:
Vom Schwedter Steg aus kann man das Statement, wenn man will, noch in den gesamtkulturellen Berliner Hintergrund einordnen:

Montag, 29. Juli 2013

Die Reisetomate

Auf diese Sorte war ich ja besonders gespannt. Die ersten Früchte sind jetzt reif. Ich hatte ja zunächst Sorge, dass die Reisetomate zwar lustig aussieht, aber nicht sonderlich gut schmeckt. Die Sorge war unbegründet, der Geschmack ist zwar nicht ganz so süß, aber angenehm säuerlich aromatisch.

Nächstes Jahr ist die Sorte sicher wieder dabei.





Sonntag, 28. Juli 2013

Wieder da

Nachts um zwölf wieder in Berlin angekommen, bei schwachem Licht die Tomaten betrachtet und vor dem Schlafengehen einen Gartenbewässerungsplan für die nächsten Wochen aufgestellt.

Hier wird jetzt wieder der Normalbetrieb aufgenommen, über die Ernte berichtet, Müll in der Invalidenstraße verteilt: Alles wie gewohnt (zu ein paar Neuerungen zu gegebener Zeit). Ein paar Urlaubsbegebenheiten werde ich dann nach und nach auch noch verbloggen.

Scheint aber ohnehin eine ruhige Zeit gewesen zu sein, in den letzten zwei Wochen, zu heiß für den Computer. Ich hoffe, Ihr seid wieder alle dabei beim zweiten Jahr Ackerbau in Pankow, in dem aber (Achtung: Spoilerwarnung!) voraussichtlich auch nicht mehr passieren wird als im ersten Jahr.

Und zuletzt ein schwedischer Geheimtipp, für alle die ihre Süßigkeiten nicht gerne teilen:
Läkerol Lakritzpastillen mit Kaktus-Geschmack! Läcker!

Freitag, 26. Juli 2013

Vor einem Jahr: Berliner Straßentiere (3)



Vogel, wohin?
(Man beachte den Rucola)

(Nachtrag 2013: Das Vögelchen wird immer wieder mit Plakaten überklebt, taucht dann aber wieder unversehrt auf. Mich freut die kleine Zeichnung jedes Mal, wenn ich sie sehe...)

Freitag, 19. Juli 2013

Vor einem Jahr: Rechtschreibreform

(Nicht in Berlin, sondern in Bad Honnef)
(Foto: Andreas S.)

Nachtrag: In Berlin kann man's aber (natürlich) auch nicht:
 Wo der Rucola für die Pizza herkommt: siehe hier.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Vor einem Jahr: Berliner Straßentiere (2)


Ein Drache auf der Straße. Spuckt allerdings nur Wasser (wenn überhaupt) und kein Feuer. Immerhin, es handelt sich nicht um ein Riesenkuscheltier .

Sonntag, 14. Juli 2013

Jahresabschluss

Ein Jahr Ackerbau in Pankow.

Das bedeutet knapp 400 Posts, wohl genauso viele schlechte Handyfotos, über 470 Kommentare, knapp unter 25.000 Seitenzugriffe. Spitzenreiter unter den Posts ist "Ende einer Dienstfahrt (2)" mit über 400 Zugriffen. Das liegt zum einen daran, dass es offenbar viele Leute gibt, die "kaputtes Fahrrad" in die Google-Bildersuche eingeben, zum anderen daran, dass dieser Post (aus welchen Gründen auch immer) bevorzugter Anlaufpunkt für Spamrobots ist. 

Wenn man die Zugriffe abzieht, die von merkwürdigen Robots oder Spamwebseiten kommen, werden wohl noch etwa 15.000 übrigbleiben, was nach meiner Schätzung dann so 4-5.000 Besuchern entsprechen dürfte. Ist das für ein Jahr viel oder wenig? Keine Ahnung. Aber für jemand, der vor langer Zeit mit Band gerne auch Säle leergespielt hat, ist der Zuspruch nicht wirklich ausschlaggebend. Mir muss es ja in erster Linie gefallen. Was für mich dagegen ausschlaggebend ist, sind die Kommentare, über die ich auch viele interessante Blogs und Leute lesen gelernt habe. Und nett ist auch, dass sich bei den Lesern und ihren Blogs dann doch ein recht weites Themenspektrum ergibt.

Die Geschichte hat sich über das Jahr auch für mich etwas überraschend in verschiedenste Richtungen entwickelt, meine hidden agenda musste ich aber noch nicht ändern. Und auch nach einem Jahr gibt es vor der Tür noch genug zu ernten und zu entdecken.

Wie geht's weiter? Erst mal mit einer kleinen Pause, nach einem Jahr Rund-um-Betrieb wohl auch dringend notwendig. Ich werde dann auch darüber nachdenken, ob nicht die eine oder andere Änderung sinnvoll sein könnte.


Bis dahin! 



(In der Zwischenzeit werde ich zur Überbrückung ab und zu "Aufgewärmtes" servieren, Posts aus der Anfangsphase, als dieses Blog eine sehr exklusive Veranstaltung war)

Samstag, 13. Juli 2013

Die invalide Straße

Die Invalidenstraße hieß früher einmal Spandauer Heerweg (weiß Wikipedia) und bekam ihren Namen nach dem Invalidenhaus, das Friedrich II. im 18. Jahrhundert bauen ließ. Im Invalidenhaus sind inzwischen Teile des Bundeswirtschaftsministeriums untergebracht.



An der Fassade finden sich verschiedene Reliefs, die wohl auf die ursprüngliche Bestimmung als Militärkrankenhaus hinweisen sollen. Damit hat man (anders als bei anderen Reliefs) zumindest einen Anhaltspunkt, was der Inhalt sein könnte. Man erkennt Schwerter und Wundscheren und Helme. Einige der Gegenstände bleiben aber rätselhaft. Was mag wohl das mit Tuch umwickelte Bügeleisen sein?



Freitag, 12. Juli 2013

Schlüppi Arbeit

(Zum Kindergartenabschied von J.S. )

Bei J.S. im Kindergarten war dicke Luft. Er empört sich:

"Und dann kommt noch T. und sagt zu mir 'Schlüppi Arbeit' und dann sagen ihm das alle nach..."

(Seitdem weiß ich, dass es der Gipfel der Demütigung sein muss, wenn ein Kindergartenkind zu einem anderen "Schlüppi Arbeit" sagt. Wir haben nie rausbekommen, was das bedeutet. Das wird, genau wie der Autopommer, ein ewiges Rätsel bleiben.)

I want answers!

(Fragen, Fragen, immer nur Fragen...

1. Warum sucht jemand bei der Google-Bildersuche "kleine Hunde die nicht wachsen"?

....Ein Fisch kann nicht pfeifen, und ich kann nicht klagen....,

2. Warum ist mein Blog bei dieser Suche gelistet?

...Gib mir ein Rätsel auf; ich werde sagen.....

3. Warum klickt jemand, der bei der Google-Bildersuche "kleine Hunde, die nicht wachsen" sucht, auf dieses Bild?

...."Da musst du jemand anders fragen."

A.A. Milne, Pu der Bär)

Donnerstag, 11. Juli 2013

German Bicolor

Wie ich vermutet hatte - die Sorte German Bicolor ist eine sehr, sehr nahe Verwandte der German Gold. Die erste konnte ich gestern ernten. Festes, süßes Fleisch und gar nicht wässrig. Und von den ganzen Sorten, die ich gezogen habe, waren die German Gold/German Bicolor die robustesten - fast alle Samen aufgegangen und starke, große Pflanzen. Die ideale Fleischtomate für einen schönen griechischen Salat.



Mittwoch, 10. Juli 2013

Heckenbewohnerin

Die Nachbarskatze. Sollten sich in der Hecke etwa die Brandmäuse, die ich schon monatelang nicht mehr gesehen habe, verstecken?



(Wenigstens eine angenehmere Heckenbewohnerin, als es sie in Bottrop gibt).
 

Auch davon...

...könnte man Nachtmahre bekommen - zumindest wenn man es verzehrt (die Nachtmahre wären vielleicht angenehmer). Es wird langsam Zeit, das Giftzeug auszurupfen (aber ich habe ein weiches Herz bei Unkraut und es sieht doch so schön aus).

Dienstag, 9. Juli 2013

Nachtmahre

Das ist das Monster, das J.S. gestern im Traum verfolgt hat. Da wärt Ihr auch aufgewacht!

Montag, 8. Juli 2013

Sonntag, 7. Juli 2013

Neue Kartoffeln

Ich kann mich dann doch nicht zurückhalten und buddele mit bloßen Händen an den Kartoffelpflänzchen herum. Sieht so aus, als würde die Ernte dieses Jahr gut.
Die Kartoffeln sind Duke of York, sehr feiner Geschmack. Ein bisschen Schorf an der Schale, aber das stört ja nicht.

(Und außerdem musste heute eine Kartoffelpflanze, die sich selbst zwischen die Zucchini gesetzt hatte, entfernt werden. Ganz leckeres Ergebnis, obwohl es noch recht früh ist. Man kommt sich aber vor, als hätte man die Mutter von vielen Tierbabies erschlagen:)

Samstag, 6. Juli 2013

Punkrock und Heckenschneiden

Die perfekten Verbündeten ( zumindest, wenn man das richtige T-Shirt anhat). 
Die wenigsten wissen ja, dass Black Flag aus einer Kleingärtnerkommune in Hermosa Beach entstanden.*



*Dass das die wenigsten wissen, hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich's mir gerade ausgedacht habe. Aber immerhin, eine der letzten LPs hieß ja "Vom richtigen Jäten" (The process of weeding out).

Freitag, 5. Juli 2013

Berliner Geheimtipps (3)

Repräsentative Unternehmensvertretung direkt gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium (für Bastler geeignet, ggf. noch kleinere Arbeiten notwendig).

Donnerstag, 4. Juli 2013

Bedeutende Dienstreisen: Magdeburg

Die Elbe ist wieder so brav, dass man sie mit dem Schiff befahren kann. 


Und Sonne gab's auch.
  
(Ich könnte jetzt auch noch Fotos von Regenbogen und ähnlichem einstellen. Aber dieses Blog soll auch weiterhin der Hort der schlechten Handyfotografie unansehnlicher Objekte bleiben. Keine Experimente!) 

Mittwoch, 3. Juli 2013

Things to do today

Wie immer haste ich durch die Invalidenstraße, den Blick nach unten gerichtet, und sehe diesen zusammengefalteten Zettel. Offenbar eine To-do-Liste, die jemand verloren hat. Der Schrift nach könnte es ein Brite oder Amerikaner sein. 

Meine To-do-Listen sind meist banal, da ich das meiste auch nicht erledige, kann man sie auch lange unverändert nutzen. Diese Liste ist mir aber vollständig rätselhaft. Bike Model? ADD Dollar Up? MMP P2 2014?

Hoffentlich kann sich der Ersteller der Liste auch ohne sie noch an diese rätselhaften Aufgaben erinnern...

Dienstag, 2. Juli 2013

Alte Bekannte

Nicht alle alten Bekannten sieht man gerne. Ein bisschen unschlüssig bin ich bei diesem hier:



Eigentlich dachte ich, ich hätte alle Stechapfelpflanzen das letzte Jahr rausgerupft, bevor die Samen verteilt wurden, aber zumindest eine hat's überstanden. Einerseits finde ich die Pflanze schön, andererseits ist sie ja nicht ganz ungefährlich. Mal abwarten.

Montag, 1. Juli 2013

Eindringliche Werbung

Ich hatte jetzt über die Jahre reichlich Gelegenheit, mir diese Werbung am S-Bahnhof Pankow genauer anzugucken:



Ich nehme mal an, dass der Zusatz "Gewalt ist unsere Droge" nicht zu der ursprünglichen Werbung "Alles für den Wohnbereich" gehört. (Trotzdem kaufe ich da sicherheitshalber mal besser nicht ein.)