Everybody's fucked in their own special way

Donnerstag, 24. Juli 2014

Zwei Jahre

Ja, so schnell vergeht die Zeit. 

Zwei Jahre "Ackerbau in Pankow", zwei Jahre fast täglich ein Post, Stück für Stück aufeinandergetürmt. Ich würde ja gerne sagen, dass das alles geplante Entwicklung gewesen sei, aber auch ich bin mir manchmal nicht sicher, woher diese ganzen Dinge kommen und warum ich manches aufschreibe. Vielleicht steht dahinter die Hoffnung, dass ich mir das Ganze mal in ein paar Jahrzehnten ansehen kann, und sich dann aus dem Geschreibe mein Leben erklärt. Wenn das mein Plan sein sollte, habe ich die Befürchtung, dass er nicht so richtig funktionieren wird

Allerdings muss ich zugeben, dass meine ursprüngliche Vorstellung, so einen Blog zu machen, ohne etwas preis zu geben, auch reichlich naiv war. Man kann nicht zwei Jahre täglich schreiben, und sei es noch so belanglos, ohne dass ein Stück vom Autor erkennbar würde. Deswegen bin ich ja auch als Leser ein großer Freund der täglichen und ausdauernden Blogger.

Was ist hier so passiert im letzten Jahr? Designmäßig ein Riesenschritt nach vorn, es gibt jetzt einen Header. Die stärkere Vernetzung ist auch auf der Seite zu sehen, die letzten Kommentare werden aufgeführt (manchmal habe ich den Verdacht, dass einige nur kommen, um Kommentare zu lesen, kann ich aber gut verstehen), es gibt eine Blogroll, in die ich gerne aufnehme, was ich neu lese und was mir gefällt. Inzwischen gibt es auch eine rege Schar regelmäßiger Besucher, die ein bisschen wie Stammgäste in einer Kneipe sind.* Der Wirt freut sich und versucht, immer schon das gewünschte Getränk zu erraten.

In den Kommentaren habe ich einiges Nettes lesen können.**  Ackerbau in Pankow sei wie ein ganzjähriger Adventskalender - das fand ich sehr schmeichelhaft. Die Lektüre des Blogs führe dazu, die Umwelt mit etwas anderen Augen zu sehen  - wenn es eine hidden agenda hier gibt, dann ist es sicherlich diese. Und: Eigentlich kämen die Leser im Wesentlichen nur wegen meiner Söhne hier her. Aber auch damit kann ich gut leben. 

Ich danke allen treuen und flüchtigen Lesern und verabschiede mich jetzt erstmal in die Sommerpause. Das Gemüse wächst jetzt eine Zeitlang nur im Garten und nicht virtuell.

*Und, Mann, habe ich nette Leser. Das ist ja im Interwebz alles andere als selbstverständlich.
**Letzthin auch auf den "Ernsthaft"-Post. Ich bin ja beruhigt, dass die Fishing for compliments-Posts noch funktionieren...

Kommentare:

  1. Guten Morgen, heute aus Aachen. Herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag. Ich freue mich, dich in den Weiten des Netzes gefunden zu haben. Oder hattest du eher mich gefunden? Egal. Dein Blog bereichert meinen Feedreader enorm. Was habe ich hier schon alles bewundert, bestaunt und vor allem belacht. Weiter so.

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    1. Zu viel der Ehre, vielen Dank! (Gefunden hast du mich zuerst).

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  2. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Auch wenn ich nicht mehr viel Zeit habe Blogs zu lesen, auf diesen hier will ich auf keinen Fall verzichten und freue mich jetzt schon auf das Ende der Sommerpause.
    LG aus Wien Frau K.

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  3. Herzlichen Glückwunsch! Da folgen hoffentlich noch viele Jahre. Als minikleinwinziges Geburtstagsgeschenk hab ich das Blog nun auch endlich bei mir in der Blogroll eingebaut.
    LG von der Monstermeute

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    1. Das freut mich! Ich gehöre ja auch zu den Leuten, die sich durch alle Blogrolls klicken, weil ich immer neugierig bin! Liebe Grüße, Andreas

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  4. Alles Gute zum Bloggeburtstag.. und immer schön weiterschreiben! Auf Wiederlesen nach der Sommerpause :)

    Lieber Gruss von
    der Anne

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  5. Ups, herzlichen Glücjwunsch nachträglich...Und ja nicht aufhören, da würde mir was fehlen.

    LG
    Elke

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  6. Es ist immer hilfreich, auch mal Kommentare bei anderen Bloggern zu hinterlassen. Die schauen dann nämlich manchmal vorbei und sagen hallo. So wie ich. Schönes Blog, weiter so.

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    1. Danke! (Dabei verstecke ich mich doch seit zwei Jahren vor dem Kiezneurotiker....)

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