Everybody's fucked in his own special way

Freitag, 31. Oktober 2014

High Voltage

(Zugleich ein Beitrag zu Frau Tonaris Rost-Parade.)


Dieser Beitrag ist geschummelt. Zwar aus edlen Motiven, aber trotzdem. Wenn ich dafür aus dem Projekt geworfen werde, muss ich das hinnehmen.

Aus Gründen, die gleich offenbar werden, musste es diesmal ein elekrisches Thema sein. Zunächst dachte ich, gucken wir einfach in die Invalidenstraße, so wie immer. 

Und siehe:


Leider rostet hier nix. Alles neuer Kupferdraht. 

Verzweiflung. 

Aber da, ein Griff in meine Schreibtischschublade:



Leider genau genommen auch nix, weil es kein Rost, sondern andere Korrosion ist. Trotzdem bleibt es dabei, weil ich heute ein Bild mit Bezug zur Elektrizität brauche. Und jetzt kommt die nächste Schummelei, eigentlich müsste ja jetzt ein thematisch passendes Lied über Rost verlinkt werden. Aber diesmal: kein Rost, sondern dem Thema angemessen etwas über Hochspannung. Und warum die ganzen Verrenkungen? Um hier ein etwas verspätetes Geburtstagsständchen für Frau Tonari unterzubringen, die sich offensichtlich lieber etwas von den Young-Brüdern anhören würde, als den rostigen und obskuren Kram, den ich ansonsten hier verlinke. 

Deswegen, einmal, ausnahmsweise hier im Blog, ein nicht-rostiges Lied, das thematisch zu nicht-rostigen, bestenfalls korrodierten Bildern passt: High Voltage von AC/DC.

(Ich kann gar nicht beschreiben, wie viel Überwindung mich das kostet. In meiner Jugend bedeutete AC/DC-Musik, dass man sich recht schnell verzupfen musste, wenn man nicht eins aufs Maul wollte.)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Halloween-Vorbereitungen

Als internet-affine Familie hat man natürlich einen Troll-Face- und einen Minecraft-Creeper-Kürbis. Den Creeper hatten wir auch schon letztes Jahr, da sind die Halloween-Besucher zwischen 8 und 12 immer ganz aufgeregt gewesen.




Während J.J. den Creeper gebastelt hat, habe ich mit J.S. noch einen kannibalischen Kürbis geschnitzt:


(Eigentlich finde ich ja diesen Halloween-Kram kacke und schon im Grundsatz für verfehlt, das Basteln macht dann aber schon Spaß....)

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Samstag, 25. Oktober 2014

Freitag, 24. Oktober 2014

Berliner Kunst-Herbst

Scheint nicht nur auf die Wollankstraße beschränkt zu sein, auch die Invalidenstraße bietet wieder Installationen vom Feinsten (hatte ich mich letztens beklagt, die Straße würde langweilig? Da war mir noch nicht klar gewesen,* wie viel man auch nach drei Jahren noch am Nordbahnhof entlang buddeln kann. Da geht es offenbar jetzt erst richtig los, nachdem man die Erde schon mehrmals durchgesiebt, asphaltiert und wieder aufgerissen hat).

Leider wieder keine Informationen zu Titel und Künstler, aber ich werde mich kundig machen.


*Da merkt man, dass die Berliner Jahre nicht spurlos an meiner Sprache vorbei gegangen sind. Manche Dialektsprengsel verwende ich ja ganz bewusst, aber dieses doppelte Plusquamperfekt habe ich ohne Nachdenken gesetzt. War ja wieder klar gewesen. 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Imaginäre Gespräche auf dem Nachbargrundstück

Er sah mich freundlich an, doch seine Augen waren ernst: "Natürlich, da ist der Handschuh.... aber das ist nur ein Indiz, verstehen Sie, ein Indiz. Wir brauchen aber Beweise, Herr Ackerbau, Beweise.... Moment, ist da etwa noch die Hand drin?"



(Fortsetzung folgt nicht)

(Alternativtitel: Der Mord an Papa Schlumpf. Wäre besser gewesen, oder? (Hätte auch Micky Maus sein können, aber der hat nur vier Finger....)

(Solche Beiträge kommen zustande, wenn J.J. mit mir Federball spielt und der Federball auf das Nachbargrundstück fällt, auf dem noch ein paar Bauarbeiterutensilien rumliegen.)

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Alles Gute zum Geburtstag,

....Frau Nachbarin!

Ich hab schon mal Kekse hingestellt:



(Und wie schon letztes Jahr zum Geburtstag, Neuigkeiten zu dem U-Boot in der Invalidenstraße (ich würde das Link an Eurer Stelle nicht anklicken). Nachdem das Periskop schon länger beseitigt worden war, hat man das U-Boot offensichtlich in den letzten Tagen dann ganz ausgegraben und nur notdürftig getarnt. Interessant ist, dass in der Invalidenstraße, wo ansonsten jeder Kram monatelang rumliegt, diese verräterischen Teile innerhalb von einem Tag entfernt wurden. Gut, dass ich noch Fotos machen konnte. Wo die Kostbarkeiten aus diesem U-Boot sind, wird man wohl nicht mehr erfahren.....)



Dienstag, 21. Oktober 2014

Gruß aus der Heimat

Zunächst war ich mir nicht schlüssig, ob man das noch als Indiz für die Gentrifizierung der Invalidenstraße aufnehmen sollte - aber so schön Marktoberdorf, Heimatstadt der Traktoren ("Wer's Glump id kennt, fährt Fendt") und des hochwertigen Dachentwässerungszubehörs, auch sein mag, dafür taugt's dann doch nicht. 

Wenn alle Touris, die hier verwirrt herumstampfen, eine Straßenkarte von MOD mit sich tragen, würde das allerdings einiges erklären.

In Marktoberdorf war in den 80ern eine der wenigen akzeptablen Musikkneipen bei uns in der Gegend. Ich konnte mich aber nie so recht dafür begeistern, am Samstagabend 50 km auf engen Landstraßen hin und dann mitten in der Nacht wieder zurück zu fahren. Nicht alle kamen auch heil wieder zurück. Berlin mag für junge Leute viele Gefahren haben, diese gehört Gott sei Dank nicht dazu. 

Montag, 20. Oktober 2014

Schlittschuhlaufen ist vor der Kommission verboten


Vor der Kommission in Brüssel sieht es eigentlich auch nicht anders aus als in der Invalidenstraße. Allerdings gibt es dort noch mehr Schilder, was nicht so richtig mit den Vorurteilen gegen Deutsche und Belgier vereinbar ist. Meines Wissens gibt's auch kein deutsches Schild, das Schlittschuhlaufen Ausdruckstanz Inlineskating verbietet. Die Belgier haben aber sowas. Und die belgischen Freaks basteln an diesen Schildchen herum, zum Vergnügen der verwirrten Berliner, die nach dem Abendbier ihr Hotel am Karl-dem-Großen-Boulevard suchen.




Sonntag, 19. Oktober 2014

Das feurige Auge von Pankow


(Ich hab doch gar nix gemacht.)

Die Natur schickt uns noch ein bisschen Farbe, bevor es dann wieder grau wird. 


Samstag, 18. Oktober 2014

Van Gogh im Märkischen Viertel


Geheimgesellschaften in München

(Dieser Blog geht ja eh den Bach runter, da kann man auch so etwas machen.... Irgendwie ist es ja aber beruhigend, dass die Bildungsmisere allgegenwärtig ist. Vielen Dank an Michali für's Foto!)


(Dit is in Bogenhausen, dort wo ansonsten Derrick ermittelt hat. Alles geht den Bach runter! Oder waren Derrick und Harry auch dabei?) 

Freitag, 17. Oktober 2014

Gentrifizierung in der Invalidenstraße?

Bei dem Mauerhasen-Post wurde ja in den Kommentaren die Vermutung geäußert, dass die armen Karnickel Opfer von Townhouses waren.* Da ich jeden Tag durch diese Straße trappel, konnte ich das mit der Gentrifizierung dort nicht so richtig glauben. Aber jetzt habe ich mal meine Augen aufgemacht, und, nun ja, es gibt schon die ersten Anzeichen:





*In Bezug auf die Pankower Karnickel, die uns im ersten Jahr die Rosenknospen, Brombeeren und Salatpflanzen abgebissen haben, stimmt das aber in etwa. Bei ein paar waren aber auch - wie man deutlich sehen konnte - der Fuchs aus der Wollankstraße (schon länger nicht gesehen) und böse Nebelkrähen beteiligt.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Interesse an Trunkenheitsfahrten in Oahu?

Oder braucht die Ferienwohnung in Honolulu ein neues Dach? Nicht? Sagt schon, wir sind doch unter uns!

Mein ausdauerndster Spam-Kommentator (der von Blogger immer schon automatisch aussortiert wird) ist nämlich der Auffassung, dass Ackerbau in Pankow ein prima Ort ist, um sich als DUI-Attorney* Oahu oder als Honolulu-Roofer zu präsentieren. Da steckt sicher eine ausführliche Zielgruppenanalyse dahinter.  Hätte nicht gedacht, dass Ihr so Südsee-affin seid.

Also: wer hier die schönste Geschichte einstellt, wie er oder sie besoffen in Oahu oder meinetwegen auch Hawaii Auto gefahren ist, bekommt ein Glas selbstgemachten Senf. Wer zusätzlich noch erzählt, wie er in Honolulu vom Dach gefallen ist, kriegt ein Jahr Ackerbau in Pankow kostenlos.

(Offenbar ist immer der Oktober der Spammonat, war schon letztes Jahr so. Dieses Jahr aber ganz grausam).

*DUI = Driving under Influence 

Dienstag, 14. Oktober 2014

Nachzügler

Das Tomatenhaus hat sich letzte Woche selbst zerlegt, allzu viel war auch nicht mehr drin. Wir haben noch die wunderschönen Indigo Red, die, wenn sie genügend Sonne bekommen, auch sehr angenehm schmecken, ein paar German Gold, die aber noch grün sind, sowie überraschenderweise noch eine Pflanze mit den wunderbaren Yellow Giant Belgium. Da hatte ich eigentlich gedacht, dass die alle schon durch waren. 
(Die schmecken noch besser, als sie aussehen)

Bei den Cocktailtomaten ist noch mehr los. Die Roten Johannisbeeren liegen in den letzten Zügen, aber die waren dieses Jahr wieder sehr ergiebig und lecker.  Ich habe die letzten Himbeerrosen abgesammelt; wirklich sehr schmackhaft. Vereinzelt gibt's noch Zuckerpflaumen und Zuckertrauben. Die Black Cherry sehen dieses Jahr sehr blass aus, aber sind extrem schmackhaft.
(Sonntagsernte)

Und die Hoffnung für den Oktober ist natürlich der  Gelbe Dattelwein. Jeden Tag gibt's neue reife Früchte und es hängen noch massenweise Früchte an den Pflanzen. Ich habe es schon anderswo getan und werde nicht müde, den Gelben Dattelwein zu loben. 



Rätselhaft bleibt die Wildtomate, die sich selbst und spät auf meinem Kartoffelbeet ausgesät hat. Sie bedeckt jetzt schon gut 2 Quadratmeter und setzt Früchte an. Bei einem milden und sonnigem Herbst wird das vielleicht noch was. 


Montag, 13. Oktober 2014

Tücken des Interneteinkaufs

Manchmal denke ich, dass unsere Straße im Wesentlichen von UPS und DHL befahren wird. Mal liegen bei uns die Pakete, mal müssen wir sie irgendwo holen. Seit gestern steht bei uns im Flur* dieses Schmuckstück für die Nachbarn rechts gegenüber:


Frau Ackerbau meint, es sei eine Rankhilfe für die Kletterrose, ich tendiere eher zu einer Poledance-Stange. Bin mir nicht sicher, ob sich das Rätsel lösen lässt. 


*Es war einigermaßen schwierig, einen vernünftigen Platz zum Fotografieren zu finden, an dem es nicht so aussieht, als bereite man einen Trödelmarkt für unordentliche Kinder- und Männerkleidung und -schuhe vor.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Things we said today

J.S. (beim Schachspielen mit sich selbst): "Ich will mich doch nur ein bisschen reinbringen - in den Kartoffelsalat!"


(Keine Ahnung, wirklich keine Ahnung,  was das bedeuten könnte)

Hinweis

Ich habe mich jetzt mal aufgerafft und ein Projekt begonnen, das ich schon lange machen wollte. Unmittelbarer Anstoß war eine Debatte über die richtige Spätzleherstellung an anderer Stelle. Der Drittblog enthält Kochrezepte, die ich zwar im Wesentlichen für mich notiere, aber das ist ja das Schöne am Interwebz, dass man jeden Mist reinstellen kann. Das Ganze heißt erstmal  "Der Rezeptblog" (Alternativvorschlag "Leck' mich am Arsch, schmeckt das lecker" wurde nach längerem Überlegen verworfen, Frau Ackerbau hatte "Nicht jetzt, die Dementoren kommen" vorgeschlagen, was ich eigentlich für ziemlich griffig halte, aber ich glaube, sie hat meine Frage gar nicht verstanden, weil der Fernseher so laut war). 

Die ersten Beiträge habe ich schon mal eingestellt. Die Fotos werden gewohnt schlecht sein, der Humor bleibt dort unfreiwillig, wenn überhaupt. Eingestellt werden nur die erprobten Familienrezepte. Wie häufig das befüllt wird, kann ich auch noch nicht sagen, aber ich scheine ja genug freie Zeit zu haben, wenn ich mir so ansehe, was ich so alles fabriziere. In der Vergangenheit habe ich ja ab und zu hier mal Rezepte eingestellt, das werde ich jetzt verlagern. Kommentare und Hinweise wie immer sehr willkommen. 

Ich hoffe ein bisschen darauf, dass auch Frau Ackerbau bei den Rezepten beiträgt. Man wird sehen. 

Green Eyes



I feel so lucky when I look in those green eyes.

Samstag, 11. Oktober 2014

Die militanten Engel von Berlin

Um die Engel-Trilogie abzuschließen, die gestern wie üblich planlos begonnen wurde, nehme ich gerne den Hinweis von Frau Tonari auf, die schon früher einen eher ungewöhnlichen Engel präsentiert hat. Ich weiß nicht, ob es die Kombination Bogen und Patronengurt ist (kampftechnisch nicht sehr sinnvoll) oder doch die Kombination Sprenggürtel und Bogen. Amor als Selbstmordattentäter? Nicht bei mir, aber man hört ja so einiges von der Berliner Jugend. 

Also, schnell bei Frau Tonari vorbeigeguckt.

Zwillinge


Freitag, 10. Oktober 2014

Die bewaffneten Engel von Stockholm


(Als kleine Ergänzung zum heutigen Post. Als ich den Kommentar von Frau Tonari las, die den Brüsseler Engel für politisch korrekt hielt (ich weiß nicht, ob wegen kein Kopf oder wegen kein Schniepel), hatte ich eine vage Erinnerung an einen politisch unkorrekten Engel. Und dann fiel mir auch wieder ein, wo er zu finden ist:



Die Platte heißt Kärlek och Uppror, Liebe und Aufstand, von den genialen Schweden von Ebba Grön und ist 1981 erschienen.)


Anmerkung: Der Plural im Titel ist natürlich Kappes, aber den Fehler habe ich schon beim Brüsseler Exemplar gemacht, da muss man konsequent bleiben.

Anmerkung II: Der Kiezneurotiker hat auf mich verlinkt, so dass hier ziemlich Betrieb herrscht und ich fühle mich deswegen gezwungen, hier gewalttätigeren Content zu bringen, um irgendetwas für Kiezneurotiker-Kundschaft zu bieten. 

Die kopflosen Engel von Brüssel



(Da gewesen, Pommes gegessen. Also alles richtig gemacht.*)

*Muss ja nicht immer alles stimmen, was hier steht. 

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Kunst am Arbeitsplatz


(Ein Kollege kommentierte, der sähe niedlich aber verzweifelt aus. Dabei ist's doch kein Selbstporträt.)

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Seien wir ehrlich: Das Leben ist immer lebensgefährlich

Am Wochenende gefährlichen Extremsport mit J.S. gemacht. Ein Wunder, dass wir unverletzt wieder aus dem Park gekommen sind:

(Dabei habe ich die Seite der Anleitung, auf der die lebensgefährlichen Handlungen beschrieben wurden, erst gar nicht fotografiert. Teufelszeug, Teufelszeug.)


Und nie vergessen: Bei einer Übertretung der maximalen Windgeschwindigkeit besteht Verletzungsgefahr (ob der Wind das auch weiß?).

Dienstag, 7. Oktober 2014

Manchmal...

...ist es doch ganz gut, dass nicht Frau Ackerbau diesen Blog macht. Ansonsten gäbe es hier nämlich ein neues, durch "I see faces" inspiriertes Projekt "I see Hintern".

Da ich aber hier zuständig bin, gibt's kein neues Projekt, sondern nur ein Foto, damit ihr seht, was ihr versäumt. 

Montag, 6. Oktober 2014

Dancing barefoot

Manchmal sind es nur kleine Hinweise, die einem Einblick gewähren, was für unglaubliche Dinge nachts auf dem REWE-Parkplatz abgehen müssen:



(Das titelgebende Lied müsste man jetzt eigentlich im Patti Smith-Original verlinken, ich mag aber irgendwie die Version der ollen Celibate Rifles lieber.)

Foto: Frau A.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Zur geflissentlichen Beachtung


(Eigentlich nicht witzig, ich finde aber die Körperhaltung des Manschkerles sehr drollig. Solche Verbote sind offenbar in Hessen notwendig.)

Samstag, 4. Oktober 2014

First we take Bottrop, then we take Invalidenstraße

Es kann kein Zufall sein,* dass ich genau an den Tag, an dem Holgi über die bestialischen Gefahren Bottroper Hinterhöfe berichtete, zum ersten Mal auch in der Invalidenstraße Karnickel sah. Es kann nicht mehr lange dauern. Ich kauf schon mal ein paar Rollen Karnickeldraht und schmackhaften Bratenfonds zur Abschreckung.


(Scheiße, der hat mich gesehen!)

*Diese Floskel ist übrigens verlässlicher Indikator für halbirre Verschwörungstheoretiker. Ich verwende sie sehr gerne. Wo war nochmal mein Aluhut?

Freitag, 3. Oktober 2014

Vor 17 Jahren

Frau Ackerbau und ich hatten unseren Kram zusammengepackt, er passte gerade in einen kleinen Transporter. Ich war gerade aus Schottland zurück und hatte sowieso nur zwei Koffer und Mengen von Bücherkartons. Aus irgendwelchen Gründen hatten wir für die Kücheneinrichtung ein altes Büffet aus Pressspan aus Zeulenroda mitgenommen. Furchtbar schwer, furchtbar hässlich. Vom Zeulenrodaer Kleiderschrank mag ich gar nicht reden. 

Die Autobahn von Thüringen nach Berlin hatte an vielen Stellen noch die alten Betonplatten, die schlecht verstauten Habseligkeiten klirrten also regelmäßig bei jedem Holperer. Mein Schwiegervater und ein Freund der Familie fuhren mit und halfen beim Tragen. Beide leben inzwischen nicht mehr.

Unsere Wohnung hatten wir nahe des Arkonaplatzes. Damals war dort alles noch recht abgerissen, jetzt ist es ja kaum wieder zu erkennen. Nur über die Straße, der Wedding, der hat sich eigentlich nicht verändert. Wir trugen unseren Kram nach oben (kein Aufzug, Gott sei Dank nur 1. Stock). Da waren wir nun, ohne rechte Vorstellung von der Stadt oder dem, was kommen würde. Hier gelandet zu sein, war aber in vielerlei Hinsicht ein Glücksfall, auch wenn wir das damals noch nicht wussten. 

Zwei Tage vorher wurde übrigens das Gesundbrunnencenter eröffnet. Das kann kein Zufall gewesen sein..

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Andererseits:

Kommen gerade die Leute mit Suchanfragen wie "das Gute perfektionieren", "künstlerische Darstellung ménage a trois" und "kleiner schwarzer Wurm in Wäldern" auf meinen Blog.

Läuft. Alles richtig gemacht. Wenn das nicht die werberelevante Zielgruppe ist, weiß ich auch nicht.

Nützliche Automaten

In Österreich:



(Danke an A. für's Foto!)

An einer Berliner Hochschule: